Büscheme · Geschichte einer Stadt an der Tauber

Überblick

Inhaltsverzeichnis

Alle fünfzehn Kapitel mit ihren Abschnitten und den eingefügten Kästen (Quellenkritik, Einordnung, Begriffe, Vergleich). Ein Klick führt direkt zum Abschnitt.

Kapitel 1 Vor der Stadt bis 900

Franken an der Tauber, das Gräberfeld von Dittigheim, die Lioba-Überlieferung.

  1. 1 · Vor den Franken Ein Tal mit langer Geschichte
  2. 2 · Das Land und die Franken Wie man ein Tal in Besitz nimmt
  3. 3 · Gräber und Gruben Was die Archäologie sagt
  4. 4 · Straßen und Furten Warum hier?
  5. 5 · Bonifatius und Lioba Eine Gründung, die man nicht findet
  6. 6 · Wo stand das Kloster? Das Schweigen des Bodens
  7. 7 · Die wiedergefundene Heilige Wie Lioba zur Stadtpatronin wurde
  8. 8 · Der Name Was „Bischofsheim“ heißt

Kästen: Hintergrund – Was 1955 über die Vorgeschichte bekannt war; Hintergrund – Der Limes lief zwanzig Kilometer weiter westlich; Begriffe – Wie liest man ein Gräberfeld?; Einordnung – Eine Heilige, die man nicht verloren hatte; Hintergrund – Lioba in der Stadt: Reliquien, Altäre, Lieder; Quellenkritik – Was die Sagen erzählen – und was man ihnen nicht glauben darf; Quellenkritik – Was wir wissen – und was nicht

Kapitel 2 Königshof und Staufer 900 bis 1237

Von der Königin Uta bis zu Friedrich II.: Der Hof wechselt die Herren.

  1. 1 · Wie Herrschaft im Hochmittelalter funktionierte Höfe, Vögte und Lehen
  2. 2 · Eine Königin und ein Tauschgeschäft 911 und 977
  3. 3 · Die Staufer kommen 1147 und 1165
  4. 4 · Ein Gegenerzbischof lässt prägen 1203 bis 1208
  5. 5 · Zehnt, Vögte, Ritter Wer hatte Rechte?
  6. 6 · 1237 Eine Urkunde, die zu viel verspricht
  7. 7 · Das Rad Ein Zeichen und seine Deutung
  8. 8 · Was stand hier damals? Ein Dorf mit Höfen

Kästen: Quellenkritik – Die Burg von 1165 – und was dagegen spricht; Einordnung – Die zerstückelte Herrschaft

Kapitel 3 Vom Dorf zur Stadt 1237 bis 1320

Kein Stadtrecht auf Papier: Wie Mauer, Markt und Rat entstanden.

  1. 1 · Das Jahrhundert der Städte Was ein Dorf zur Stadt macht
  2. 2 · Die Suche nach der Urkunde 1237, 1248, 1288
  3. 3 · Werner von Eppstein Der Landesherr baut
  4. 4 · Mauer, Tore und Türme Eine Stadt wird sichtbar
  5. 5 · Schultheiß, Schöffen, Bürgermeister Die Stadt regiert sich selbst
  6. 6 · Die Burg an der Tauber Ein Platz, den ein Bürger räumen musste
  7. 7 · Wie die Stadt aussah Straßen, Plätze, Vorstädte
  8. 8 · Der Rest der Geschichte Von 1250 bis 1320

Kästen: Quellenkritik – Drei Datierungen, ein Ergebnis; Begriffe – Wer war wer in der jungen Stadt?; Einordnung – Eine Stadt ohne Gründer; Begriffe – Gassen und ihre Namen; Quellenkritik – Wie viel weiß man über das Aussehen?

Kapitel 4 Eine Stadt des Erzbischofs 1320 bis 1480

Amtmänner, Pfandherren und der Neunstädtebund.

  1. 1 · Ein Staat in Geldnot Warum Landesherren ihre Städte verpfändeten
  2. 2 · Die Amtmänner Wer im Schloss saß
  3. 3 · Der Neunstädtebund Die Stadt erhält ein Privileg
  4. 4 · Die Stadt als Pfand 1354 bis 1482
  5. 5 · Lehen und Frauen Die Burg-Familien
  6. 6 · Die Straße Warum Bischofsheim reich war
  7. 7 · Bürgerstolz Was die Bürger sich leisteten

Kästen: Begriffe – Pfand, Fehde, Stift; Einordnung – Eine Stadt, die man nicht los wird; Hintergrund – Geld aus Bischofsheim: Die Münzstätte

Kapitel 5 Pogrome und Pest 1235 bis 1350

Die jüdische Gemeinde und die Verfolgungen des Mittelalters.

  1. 1 · Die Juden im Reich Rechte, Geld und Sündenböcke
  2. 2 · 1235 Der erste Beleg ist ein Mord
  3. 3 · 1298 Der Zug des „Königs Rintfleisch“
  4. 4 · Zwischen den Pogromen Geld, Schutzbriefe, Bürgen
  5. 5 · 1336 und 1337 Die Armleder
  6. 6 · 1348 bis 1350 Der Schwarze Tod
  7. 7 · Nach den Pogromen Schutzbriefe, Ausweisung, Schweigen

Kästen: Quellenkritik – Wie sicher sind die Zahlen?; Hintergrund – Der Vorwurf war schneller als die Seuche; Einordnung – Was die Stadt vergessen hatte

Kapitel 6 Gotik und Wohlstand 1350 bis 1520

Martinskirche, Spital, Rathaus – und ein Maler, der kommen sollte.

  1. 1 · Was „Gotik“ bedeutet Ein Baustil und eine Haltung
  2. 2 · St. Martin Eine Kirche wächst über zwei Jahrhunderte
  3. 4 · Stifter und Stiftungen Das Seelenheil als Kapitalanlage
  4. 5 · Rathaus, Schule, Bad Die Stadt organisiert sich
  5. 6 · Wohlstand Wein, Handel, Durchgang
  6. 7 · Der Altar Grünewald in Bischofsheim
  7. 8 · Die Peterskapelle Eine ältere Kirche als die Pfarrkirche?

Kästen: Begriffe – Patronat, Inkorporation, Benefizium; Hintergrund – Die Mutterkirche eines Landkapitels; Hintergrund – Der Gemeine Pfennig: eine Reichssteuer und ihre Spur; Einordnung – Reich oder arm?

Kapitel 7 Die Stadt, die ihren eigenen Haufen wollte 1525 bis 1527

Der Bauernkrieg in Bischofsheim und der Verlust der Selbstverwaltung.

  1. 1 · Ein Land im Aufruhr Was der Bauernkrieg war
  2. 2 · Der Landesherr, die Städte, das Amt Bischofsheim im Mainzer Oberstift
  3. 3 · März bis April 1525 Nachrichten aus dem Tal
  4. 4 · Nacht auf Karfreitag Die Flucht der Amtsleute
  5. 5 · Der Plan der Stadtführung „Alle traten einhellig auf die Seite“
  6. 6 · Ende April bis Mai Ordnung im Aufruhr
  7. 7 · Mai 1525 Auf den Tauberwiesen und vor dem Marienberg
  8. 8 · Juni 1525 Der Sommer der Rache
  9. 9 · 14. März 1527 Der Preis: die „Stat Reformation“
  10. 10 · Spuren Was von 1525 geblieben ist

Kästen: Begriffe – Wer hatte 1525 in Bischofsheim das Sagen?; Hintergrund – Wohin floss der Zehnt?; Einordnung – Ein dritter Weg, der keiner sein konnte; Quellenkritik – Was wir wissen – und woher; Im Vergleich – Wie erging es den Nachbarn?

Kapitel 8 Reformation und neue Ordnung 1520 bis 1600

Pfarrer, Visitation, Türkensteuer und ein Register der Vermögen.

  1. 1 · Die Reformation im Reich Ein Glaubensstreit wird Politik
  2. 2 · Ein Pfarrer, der Luther las Bischofsheim 1513 bis 1523
  3. 3 · Die Visitation von 1549 Ein Inspektionsbericht
  4. 4 · Priesterehe und Gegenreformation Wie der Glaube zurückkehrte
  5. 5 · 1552 Der Markgraf kommt
  6. 6 · 1578 Eine Stadt wird gezählt
  7. 7 · Die Schule Der Rektor und sein Pfründenanteil
  8. 8 · Grenzen und Straßen Die Stadt und ihre Gemarkung

Kästen: Hintergrund – Ein Fürst auf eigene Rechnung; Quellenkritik – Was ein Steuerregister verrät – und was nicht; Einordnung – Ordnung als Programm

Kapitel 9 Hexenzeit und Cent 1590 bis 1630

Wie das Hochgericht in der Stadt mit Verdächtigungen umging.

  1. 1 · Was eine Zent war Gericht über Leben und Tod
  2. 2 · Die Zent und ihre Dörfer Wer wohin gehörte
  3. 3 · Das Zentgerichtsbuch Ein Alltag in 900 Seiten
  4. 4 · Das peinliche Verfahren Wie ein Hexenprozess ablief
  5. 5 · Die Hexenverfolgung Ein Phänomen und seine Zahlen
  6. 6 · In der Zent Verleumdung als Regel?
  7. 7 · Hingerichtet Was dennoch geschah
  8. 8 · Ein Ende ohne Ende Das Verbot und seine Folgen

Kästen: Hintergrund – Was ein Sühnekreuz ist und was die Zeichen bedeuten; Vergleich – Die Nachbarn; Quellenkritik – Wie sicher ist das alles?; Hintergrund – Spee: Ein Buch, das zuerst ohne Namen erschien; Einordnung – Warum Bischofsheim anders war – vielleicht

Kapitel 10 Der Amtmann aus Dürmstein 1611 bis 1619

Caspar Lerch baut, schreibt und lässt Tore errichten.

  1. 1 · Ein Beamter als Bauherr Was ein Amtmann um 1600 war
  2. 2 · Der Mann Dole, Speyer, neun Kinder
  3. 3 · Bauten Tore, Mauern, ein Steinkreuz
  4. 4 · Ordnung Zünfte, Preise und Brot
  5. 5 · Das Kirchenjahr Was 1612 aufgeschrieben wurde
  6. 6 · Die Entdeckung der Lioba Ein Altar, ein Wunsch
  7. 7 · Das Bild des Amtmanns

Kästen: Begriffe – Satrapa, Quaestor, Protocollum; Einordnung – Schloss oder Amtsburg?; Begriffe – Das Kirchenjahr von 1612; Hintergrund – Zehn Tage Unterschied: Zwei Kalender im Reich; Einordnung – Eine „alte“ Tradition, die jung ist

Kapitel 11 Schweden und Franziskaner 1629 bis 1648

Der Dreißigjährige Krieg und ein Kloster auf den Resten eines Spitals.

  1. 1 · Ein Krieg, der keiner war Der Dreißigjährige Krieg im Überblick
  2. 2 · Die Vorjahre Wetter, Teuerung, Hoffnung auf den Himmel
  3. 3 · Die Franziskaner Ein Kloster zieht ein
  4. 4 · Die Schweden Besatzung und Hunger
  5. 5 · 1646 Verhandeln mit dem General
  6. 6 · Nach dem Krieg Neue Ordnungen
  7. 7 · Das Kloster Vom Spital zur Klosterkirche
  8. 8 · Zeichen des Glaubens Bildstöcke und Stiftungen

Kästen: Alltag – Was die reichen Pfründner 1623 aßen; Quellenkritik – Berberich und die Schwedenzeit; Hintergrund – Franken als schwedisches Herzogtum; Begriffe – Pfründner und Spital; Einordnung – Was bleibt von einem Krieg ohne Zerstörung?

Kapitel 12 Barock, Wein und Wasser 1650 bis 1790

Weinhändler, Palais, Hochwasser und die Straße, die zu schlecht wurde.

  1. 1 · Das Zeitalter des Barock Prunk nach dem Krieg
  2. 2 · Die Kirche Ein neuer Altar
  3. 4 · Die Bürger Zahlen eines Standes
  4. 5 · Der Wein Vom Herbst bis nach Frankfurt
  5. 6 · Handwerk und Zünfte Eine Welt in Ordnungen
  6. 7 · Das Wasser 29. September 1732
  7. 8 · Die Straße Eine Chaussee verschiebt den Verkehr
  8. 9 · Die jüdische Gemeinde Wieder in der Stadt
  9. 10 · Aufbruch nach Osten Als das Land zu eng wurde
  10. 11 · Bader, Ärzte, Apotheker Wer die Stadt kurierte
  11. 12 · Aberglaube und Seuchen Wo die Medizin endete
  12. 13 · Martinitrunk und Huppen Wein, Wallfahrt und Kinderlieder
  13. 14 · Wirtshäuser und Post Wo die Straße einkehrte
  14. 15 · Die Stadt im Plan Zürner und seine Karte

Kästen: Hintergrund – Wovon der Pfarrer lebte, um 1780; Söhne der Stadt – Wer es von hier aus weit brachte; Alltag – Wie viel Wein ist ein Fuder? Maße und Wälder; Begriffe – Fuder, Accise, Gäu; Vergleich – Zwei Häuser, zwei Familien; Begriffe – Häcker, Unterkäufer, Zehntknecht; Hintergrund – Zwei Messen im Jahr und ein Schutzversprechen; Handwerk – Wie eine Zunft sich selbst verwaltete: Die Rotgerber; Handwerk – Häcker ohne Zunft: Die Urbanbruderschaft; Alltag – Salz: Ein Gewürz, das der Staat verkaufte; Alltag – Wenn Nachbarn stritten: Die Landschieder; Handwerk – Das Wasser arbeitet: Die Mühlen am Mühlkanal; Handwerk – Ziegler, Lehmgruben und Feierabendziegel; Hintergrund – Eine Jahresrechnung der Kellerei, 1706/07; Häuser erzählen – Was Inschriften an Bischofsheimer Häusern verraten; Einordnung – Ruhe und Rückgang

Kapitel 13 Revolution und Napoleon 1790 bis 1815

Das Ende von Kurmainz, Leiningen, Baden.

  1. 1 · Eine Zeitenwende Was 1789 bis 1815 für das Reich bedeutete
  2. 2 · Die letzten Jahre von Kurmainz Flut und Reform
  3. 3 · 1802 bis 1806 Leiningen und Baden
  4. 4 · Badisch werden Gemeinde, Verfassung, Wahlrecht
  5. 5 · Die Rechte der Juden Ein Edikt, eine lange Treppe
  6. 6 · Die Schützen Ein Verein als Spiegel
  7. 7 · Die Mauern Abtragen auf Anordnung
  8. 8 · Hinrichtungen Das Ende einer Gerichtsbarkeit

Kästen: Hintergrund – Ein isländischer Vulkan und das Tauwetter von 1784; Hintergrund – 1817: Wenn ein Malter Korn 30 Gulden kostet; Alltag – Zucker aus der Rübe: Ein Versuch von 1811; Einordnung – Ein Zusammenbruch ohne Revolution

Kapitel 14 Die Mauern fallen 1815 bis 1866

Abbruch, 1848, Kirchenstreit, Bahn und Tauberkorrektion.

  1. 1 · Das 19. Jahrhundert und die Stadt Von der Festung zum Verkehrsraum
  2. 2 · Der Abbruch Zwei Jahrzehnte, ein Ring
  3. 3 · Die Brücke und der Fluss Ein Bauwerk stürzt ein
  4. 4 · Das Kloster geht, das Gymnasium bleibt
  5. 5 · 1848/49 Die Revolution im Taubertal
  6. 6 · Ablösung Was Freiheit kostete
  7. 7 · Ende der Zünfte Die Genossenschaften lösen sich auf
  8. 8 · Eisenbahn, Rathaus, Schule Das neue Gesicht
  9. 9 · Ein Altar wird verkauft Das Ende des Grünewald in Bischofsheim
  10. 10 · Auswandern Wer ging, und wer gegangen wurde
  11. 11 · Ein Wunderheiler 1821 Der Bauer aus Unterwittighausen
  12. 12 · Feuer Eimer, Spritzen und der Stadtbrand von 1862

Kästen: Hintergrund – Der badische Kirchenstreit; Einordnung – Der Name entsteht

Kapitel 15 Ausblick ab 1866

Ein Gefecht, die jüdische Gemeinde, die NS-Zeit und der Neuanfang.

  1. 1 · 24. Juli 1866 Ein Gefecht vor der Stadt
  2. 2 · Das Kaiserreich Neue Stadt in alter Hülle
  3. 3 · Der Erste Weltkrieg Fronten und ein Lager
  4. 4 · Die Weimarer Jahre Ein Bürgermeister, ein Museum
  5. 5 · 1933 bis 1945 Die Verfolgung der jüdischen Mitbürger
  6. 6 · Krieg und Kriegsende März 1945
  7. 7 · Der Neuanfang Vertriebene, Wohnungen, Feste

Kästen: Quellenkritik – Die Quellen zur NS-Zeit; Hintergrund – Ein Ehrenbürger und sein Name: Richard Trunk und der Streit von 2025; Söhne der Stadt – Künstler, ein Arzt und Ehrenbürger; Einordnung – Eine Geschichte ohne Schlusspunkt