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Die Walldürner Hauptstraße mit Julius Stumpfs Bildstock von 1624 und einem Haus (li.) des Valentin Stumpf (16. Jhd.)

Die Walldürner Hauptstraße mit Julius Stumpfs Bildstock von 1624 und einem Haus (li.) des Valentin Stumpf (16. Jhd.)

Aufgenommen am 1. April 2013 · Standort 49.58528, 9.36648

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Die Walldürner Hauptstraße mit Julius Stumpfs Bildstock von 1624 und einem Haus (li.) des Valentin Stumpf (16. Jhd.) (…) Die Familie Stumpf war im 16./17. Jahrhundert die reichste Familie Walldürns. Julius Stumpfs Vater (?), Valentin Stumpf, ließ u.a. auch den in unmittelbarer Nähe stehenden ehem. Gasthof Zum Güldenen Engel (heute Stadt- und Wallfahrtsmuseum) erbauen - ebenso wie die beiden dahinter noch folgenden und schon etwas älteren Häuser (s.o., linkes Haus). Valentin Stumpfs Familie hatte auch den zeitweilig zum Protestantismus übergewechselten Walldürner Pfarrer Hofius wieder zum alten, katholischen Glauben zurückgeführt. -- verwendete Literatur: Köllenberger, Heinrich. Die Inschriften der Landkreise Mosbach, Buchen und Miltenberg. Auf Grund der Vorarbeiten von Ernst Cucuel. (Stuttgart: Alfred Druckenmüller Verlag 1964), S.201 (Nr.501) Schnell, Hugo & Steiner, Johannes (Hrsg.). Kunstführer Nr. 774: Wallfahrts- und Pfarrkirche Walldürn. (Wolfgang Brückner) (Schnell & Steiner: Regensburg 2002 (8. Auflage)) [[Infos zum Bildstock: siehe d01659]] Der vierseitige Bildstock des Julius Stumpf (1624) (Walldürn): Der Bildstock steht an der Ecke Hauptstraße - Sandgasse und damit vermutlich noch an seinem Originalstandort, zumindest fand ihn bereits Köllenberger (s.u.) exakt dort vor. Der Bilstock besitzt eine runde Säule, auf welcher ganz oben vorne ein Wappenschild im Relief zu sehen ist: Es handelt sich um das Hauswappen der Familie Stumpf, nämlich einen Vogel auf einem Baumstumpf. Daneben die Initialen des Stifters IS. Unter dem Wappen findet sich in 5-6 Umdrehungen die spiralförmig um den Stamm herum laufende Inschrift: Gott dem Allmechtigen zu lob Und Eren hat der Ernhafft Und Wohl Achtbar Her Julius Stumpff Burger des Raths samt seiner ehliche haußfrau Apolonia diesen Bildstock auffrichten lassen. . Auf dem runden Stamm sitzt ein viereckiges Oberteil, welches auf allen vier Seiten ein Bild (Reliefs in jeweils sehr flacher Nische) vorzuweisen hat: Vorderseite: Schaustellung Christi (Christus, flankiert von jeweils einem Soldaten) Linke Seite: Der Gekreuzigte, rechts neben daneben auf den Knien zu ihm betend: Stifterin mit 5 Töchtern Rechte Seite: Der Gekreuzigte, links neben daneben auf den Knien zu ihm betend: Stifter mit 5 Söhnen Rückseite: Die Kreuzigungsszene mit Maria und Johannes unter dem Kreuz . Oben auf dem spitz zulaufenden Dach des Bildteils findet sich außerem ein kleines Caravacca-Kreuz . Die Familie Stumpf war im 16./17. Jahrhundert die reichste Familie Walldürns. Julius Stumpfs Vater (?), Valentin Stumpf, ließ u.a. auch den in unmittelbarer Nähe stehenden ehem. Gasthof Zum Güldenen Engel (heute Stadt- und Wallfahrtsmuseum) erbauen - ebenso wie die beiden dahinter noch folgenden und schon etwas älteren Häuser. Valentin Stumpfs Familie hatte auch den zeitweilig zum Protestantismus übergewechselten Walldürner Pfarrer Hofius wieder zum alten, katholischen Glauben zurückgeführt. -- verwendete Literatur: Köllenberger, Heinrich. Die Inschriften der Landkreise Mosbach, Buchen und Miltenberg. Auf Grund der Vorarbeiten von Ernst Cucuel. (Stuttgart: Alfred Druckenmüller Verlag 1964), S.201 (Nr.501) Schnell, Hugo & Steiner, Johannes (Hrsg.). Kunstführer Nr. 774: Wallfahrts- und Pfarrkirche Walldürn. (Wolfgang Brückner) (Schnell & Steiner: Regensburg 2002 (8. Auflage))

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