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Sagenumwobener Bildstock von 1631

Sagenumwobener Bildstock von 1631

Aufgenommen am 23. März 2012 · Standort 49.64680, 9.47449

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Sagenumwobener Bildstock von 1631 Der sagenumwobene Bildstock (1631) an der Schindhecke: Inschrift: GOT ZU LOB UND EHR HATB IÖRG BAUMAN DER IUNG DEN BIL TSTOCK AUFGE RICHT IM IAR Ao 1631 - IÖRG BAUMAN VON STEINFUR SAMT SEINER ELIE HAUS FRAW ENGEL KESN UND IR EN ERBEN REIGNA IÖRG LINHART MARIA - VERCHITEN IM IAR 1630 Dazwischen befindet sich ein Wappenschild mit Pflugschar und den Buchstaben G B, auf der gegenüberliegenden Seite findet sich ein Totenkopf mit Gebein. Das vierkantige (Bild-)Gehäuse besitzt vier leere, flache Nischen. Evtl. waren hier früher einmal flache Reliefs, die bei einer Renovierung verloren gingen. Nach einer Steinfurter Sage sei an der Stelle des Bildstocks jemand unter den Pflug gekommen und gestorben. Anlass zu jener Sage war vielleicht nur das abgebildete Wappenschild mit Pflugschar, womöglich ist hier im Jahr 1630 aber auch tatsächlich jemand (ein/e G. Baumann???) gestorben, vielleicht wirklich unter dem Pflug oder durch Scheuen der Pferde beim Pflügen. Die Inschrift könnte zumindest so gedeutet werden: Gott zu Lob und Ehr hat Jörg Baumann der Jüngere den Bildstock aufgerichtet im Jahr 1631. [Stifter:] Jörg Baumann [der Ältere] von Steinfurt mit seiner Ehefrau Engel Kesn (???) und ihre Erben Regina (?), Jörg [der Jüngere], Linhart [und] Maria. Verschieden im Jahr 1630 - [Wappen-Buchstaben:] G. Baumann (???)

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