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Kreuzigungsgruppe in einer Nische außen an der Basilika St. Georg (1698-1728), dem Ziel der Heilig-Blut-Wallfahrten

Kreuzigungsgruppe in einer Nische außen an der Basilika St. Georg (1698-1728), dem Ziel der Heilig-Blut-Wallfahrten

Aufgenommen am 1. April 2013 · Standort 49.58441, 9.36652

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Kreuzigungsgruppe in einer Nische außen an der Basilika St. Georg: Die Kreuzigungsgruppe wird wohl im Rahmen des Baus der heutigen Wallfahrtsbasilika (1698-1728) errichtet und dürfte damit Ende des 17., Anfang des 18. Jahrhunderts gefertigt worden sein. Vom Aussehen her könnte die Kreuzigungsgruppe aber auch gut bereits Ende des 16. Jahrhunderts entstanden sein. Die Walldürner Basilika St. Georg: Die heutige Wallfahrtsbasilika wurde zwischen 1698 und 1728 unter dem Bamberger Fürtsbischof und Mainzer Erzbischof Lothar Franz von Schönborn grundlegend umgebaut und beherbergt das Blutbild, zu welchem noch heute aus vielen Gegenden wegen des sog. Blutwunders von Walldürn gewallt wird (z.B. Heidingsfeld, Fulda). Das Blutwunder soll sich im Jahre 1330 ereignet haben, als Priester Heinrich Otto aus Unachtsamkeit nach der Wandlung den bereits konsekrierten Kelch umgestoßen haben soll und sich daraufhin das vergossene Blut Christi so auf dem Korporale verteilt haben soll, dass das Bild des Gekreuzigten und elf einzelne Häupter Christi mit Dornenkrone (Veronika) zu erkennen waren.

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