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Der Hauptaltar (ca. 1722) der Walldürner Wallfahrtsbasilika St. Georg

Der Hauptaltar (ca. 1722) der Walldürner Wallfahrtsbasilika St. Georg

Aufgenommen am 1. April 2013 · Standort 49.58448, 9.36624

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Der Hauptaltar (ca. 1722) der Walldürner Wallfahrtsbasilika St. Georg: Der Hauptaltar wurde ab 1722 vom schwäbischen Marmorierer Christian Mayer geschaffen. Die Skulpturen stammen von den Brüdern Melchior und Hans Georg Paulus aus Ellwangen. Das zentrale Bild des Hauptaltars ist die Darstellung des Heiligen Abendmahls. Das Gemälde befindet sich im Altar zurückgesetzt und sollte so eigentlich von beiden Seiten indirekt durch die Fenster beleuchtet werden. Da dies aber nur bei sonnigem Wetter früh morgens geschah, wird diese künstlerische Absicht mittlerweile durch eine indirekte Neonröhrenbeleuchtung effektvoll realisiert. -- verwendete Literatur (kann direkt in der Kirche für 2 EUR erworben werden): Schnell, Hugo & Steiner, Johannes (Hrsg.). Kunstführer Nr. 774: Wallfahrts- und Pfarrkirche Walldürn. (Wolfgang Brückner) (Schnell & Steiner: Regensburg 2002 (8. Auflage)) Die Walldürner Wallfahrtsbasilika St. Georg: Die heutige Wallfahrtsbasilika wurde zwischen 1698 und 1728 unter dem Bamberger Fürtsbischof und Mainzer Erzbischof Lothar Franz von Schönborn grundlegend umgebaut und beherbergt das Blutbild, zu welchem noch heute aus vielen Gegenden wegen des sog. Blutwunders von Walldürn gewallt wird (z.B. Heidingsfeld, Fulda). Das Blutwunder soll sich im Jahre 1330 ereignet haben, als Priester Heinrich Otto aus Unachtsamkeit nach der Wandlung den bereits konsekrierten Kelch umgestoßen haben soll und sich daraufhin das vergossene Blut Christi so auf dem Korporale verteilt haben soll, dass das Bild des Gekreuzigten und elf einzelne Häupter Christi mit Dornenkrone (Veronika) zu erkennen waren.

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