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Der Rab-Bildstock von 1669

Der Rab-Bildstock von 1669

Aufgenommen am 27. Februar 2012 · Standort 49.62357, 9.65759

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Der Rab-Bildstock von 1669 Rab-Bildstock (1669): - Inschrift auf dem Sockel (Vorderseite): O du allerh. Jungfraw Ma ria, wir bitten Dich Du wollest Deinen Lieben Sohn für uns bitten, daß er uns gnädig sei. - Auf der Vorderseite des Bildes ist sind Pieta und die Jahreszahl 1669, auf der linken Seite der Heilige Georg und auf der rechten Maria Magdalenamit Salbgefäß und Totenkopf zu sehen. Am Sockel befinden sich an den Seiten merkwürdige Köpfe. _ Die Stifter des Bildstocks sind Georg Rab und seine Ehefrau Maria Rab(Inschrift auf der Sockel-Rückseite). - Nach Franz Gehrig und Hermann Müller (Tauberbischofsheim, TBB: FN-Druck 1997) starb Georg Rab am 14. März 1708 im Alter von 80 Jahren. Im Jahre 1720 ist ein wohlhabender Antoni Rab erwähnt, vermutlich ein Sohn oder Enkel von Maria und Georg Rab. Von diesem Bildstock gibt es zwei nahezu identische Exemplare: Neben dem obigenBildstock in Tauberbischofsheim gibt es ein in Lauda an der Abzweigung der Julius-Echter-Str. von der Eichwaldstr. zweites Exemplar. Nicht nur bzgl. der Fertigung des Bildstocks und der Abbildungen (Pieta, Engelsköpfe auf der Säule, merkwürdige Köpfe am Sockel, Heiliger Georg und Heilige Maria Magdalena an den Seiten der Pieta), sondern auch bzgl. des Erstellungsjahres (1669) und sogar der Inschrift stimmen beide Bildstöcke nahezu identisch überein! Welcher von beiden war wohl zuerst da? Beide Exemplare im direkten Vergleich kann man sich über diesen Link anschauen.

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Der Rab-Bildstock (1669)

Aus der Stadtgeschichte Tauberbischofsheim

Georg Rab und seine Frau Maria ließen ihn 1669 errichten; ihr Name steht auf der Rückseite des Sockels. Die von einem Kreuz bekrönte Bildtafel zeigt Maria mit dem Leichnam Jesu, links den heiligen Georg, rechts Maria Magdalena mit Salbgefäß und Totenkopf. Die Relieffiguren sind vorzüglich gearbeitet, ebenso die Engelsköpfe an der vierkantigen Säule und die Männerköpfe seitlich am Sockel.

Über den Stifter ist wenig bekannt. Georg Rab starb am 14. März 1708 mit achtzig Jahren; einen Beruf nennt das Totenbuch nicht. 1720 ist ein reicher Antoni Raab erwähnt, der zur Familie gehören könnte.

O du allerh(eiligste) Jungfraw Maria, wir bitten Dich, Du wollest Deinen Lieben Sohn für uns bitten, dass er uns gnädig sei.

Sockel
Kolb Nr. 135: Der Rab-Bildstock von 1669 an der Hochhäuser Straße. Foto: Dr. Josef Ihringer (1952 bis 1958), Archiv der Tauberfränkischen Heimatfreunde.

Gehrig/Müller 1997, S. 478 (mit Verweis auf Kolb, Bildstöcke im Taubertal, 1952, Nr. 135, und Kolb, Das Madonnenland, 1970, Nr. 34).

In der Stadtgeschichte (Büscheme) · In der Karte der Grenzsteine

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