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Das Routhmannle am Homburger Ortsausgang Richtung Remlingen (1724)

Das Routhmannle am Homburger Ortsausgang Richtung Remlingen (1724)

Aufgenommen am 28. Juni 2013 · Standort 49.79664, 9.63094

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Das Routhmannle (1724) in Homburg am Main: Der Routhmannle genannte Bildstock steht am östlichen Homburger Ortsausgang (Richtung Remlingen) - und zwar genau an der Abzweigung des Rothwegs (...) von der Remlinger Straße. Auf dem hohen Sockel steht eine runde Säule, auf deren kleinem Plateau eine grob 50-70 cm hohe Freifigur sitzt: Dabei handelt es sich um den Erbärmten, also um die Darstellung des gegeißelten und dornen-gekrönten Jesus, der auf einem thronartigen Stuhl sitzend und mit einem über die Schultern geworfenen Soldatenmantel den Spott der Soldaten ertragen musste. Direkt unter diesem Plateau, also auf den vier Seitenflächen des oben verbreiterten Säulenendes finden sich vier blattverzierte Inschriftenmedaillons in welchen sich die knappe Stifterinschrift befindet: Vorne: HAM RIG Links: DEN 26. Rechts: AP RIL Hinten: AL 1724 EL Hamrig ist die mundartliche Schreibweise Homburgs, wie es heute noch ungefähr von den Einheimischen ausgesprochen wird (Homerich). A.L. undE.L. dürften die Initialen des Stifterehepaars sein. Auf dem Sockel befindet sich noch eine weitere (nach unten hin immer schlechter lesbare) Inschrift, welche von einer ersten Renovierung berichtet: Renovirt von Mich. Rappel und dessen Ehefrau Theresia zu ehren des bittern Leiden Jesu Christi. 1859 -- verwendete Quellen: Liste der Baudenkmäler in Triefenstein Huller, Lothar (Hrsg.: Markt Triefenstein). 1200 Jahre Homburg am Main. Band 1 (von 2) (1981, Gemeinde Markt Triefenstein), S. 192-193

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