Das Homburger Steinkreuznest am 'Heiligen Ort'
Aufgenommen am 23. August 2013 · Standort 49.79510, 9.62616
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Das Homburger Steinkreuznest am Heiligen Ort:
Standort: Der unmittelbare Bereich um die Abzweigung der Erlenbacher Straße von der Würzburger Straße am Fuße des Homburger Kallmuth ist in Homburg als
Heiliger Ort bekannt, da sich hier dicht beieinander drei (ehem. vier) Sühnekreuze, eine Feldkapelle mit Pieta und ein gewaltiger Wendelin-Bildstockbefinden. Bis Mitte/Ende des 20. Jhd. lag diese Gegend noch knapp außerhalb des Ortes, war aber seit jeher ein stark frequentierter Ort, da die Würzburger Straße und der von ihr hier abzweigende und auf den Kallmuth hochziehende Erlenbacher Weg die Hauptverbindungen zu den Nachbargemeinden Erlenbach, Tiefenthal, Remlingen und weiter nach Würzburg waren und zu den Weinbergen, Feldern und Wiesen auf der Höhe führten.
Heute befinden sich noch drei der ehemals vier Steinkreuze an diesem Ort, inzwischen in eine Mauer einer Hauseinfahrt eingelassen. Das vierte Kreuz wurde mittlerweile -warum auch immer- vom Heiligen Ort entfernt: Dieses
vierte Kreuz konnte ich in Homburg in einer Stützmauer im Hinterhof des Hauses Burkardusplatz 11 (beim östlichen Nebeneingang zum Kirchhof) entdecken. Jenes vierte Kreuz, in dem der Umriss einer Bäckerschaufel eingehauen ist, war bis ca. 1980 ca 30m westlich (und damit nah am alten Ortsausgang) von der Kapelle in die Weinbergsmauer (Würzburger Straße) eingelassen.
Aber auch jene drei am heiligen Ort verbliebenen Steinkreuze haben alleine im Laufe der letzten Jahrzehnte ihren Standort immer wieder zumindest geringfügig) wechseln müssen: Unmittelbar (östlich) neben der Kapelle befand sich das
zweite Kreuz in der Weinbergsmauer der Würzburger Straße. Dieses rote Kreuz mit dem eingehauenen Umriss einer Weinbergshippe oder Sichel ist heute das mittlere der drei am Ort verbliebenen Kreuze. Etwa 6m weiter westlich von diesem Kreuz wurde das
dritte Kreuz, welches als einziges der vier Kreuz kein Symbol eingehauen und zudem stark abgefaste kanten und dadurch achteckige Form hat, Anfang der 1980er Jahre neu in die Mauer eingefügt. Dieses Kreuz stand offenbar bis in die 1970er Jahre noch frei -etwa einen halben Meter rechts von der Feldkapelle-, war also somit das letzte, welches schließlich in die Mauer eingesetzt wurde. Heute ist es das hinterste (rechte) der drei noch hier befindlichen Kreuze. Das letzte,
vierte, weiße Kreuz -wieder mit eingehauener Weinbergshippe oder Sichel- schließlich war nochmals drei Meter weiter östlich vom vorherigen Kreuz in die Mauer eingelassen. Dieses ist heute das vorderste (linke) Kreuz der drei noch am heiligen Ort befindlichen Kreuze und wurde beim letzten Erneuern der mauer (s.u.) um 90 Grad nach rechts gekippt in die Mauer wiedereingefügt, so dass die Sichel/Hippe heute auf dem linken Kreuzarm (eigentlich der Kreuzstamm) eingehauen zu sein scheint. In den 1990er Jahren wurde dann das Grundstück hinter der Mauer mit den Kreuzen bebaut, wobei die alte Mauer abgetragen wurde. Sie wurde 1998 in ihrer heutigen Form dann schließlich neu errichtet. Drei der vier Kreuze fanden nun wieder in der Mauer ihren Platz, das vierte wanderte dabei wohl an seinen heutigen Standort
im Homburger Ortskern, in eine Stützmauer im Hinterhof des Hauses Burkardusplatz 11 (beim östlichen Nebeneingang zum Kirchhof).
Die (drei der ursprünglich vier) Steinkreuze könnten also somit heute durchaus noch ungefähr an ihren Originalstandorten stehen (bloss inzwischen in eine mauer eingelassen), sofern sie bewusst an dieser einst so stark frequentierten Weggabelung gestzt wurden, um möglichst viel Beachtung -und damit Fürbitte für die Verstorbenen- zu erhalten. Dies würde dann eher dafür sprechen, dass es sich bei den Kreuzen umGedenkkreuze handelt, die von Angehörigen (z.B. durch einen Unfall bei der Arbeit in den Weinbergen) Verstorbener zu deren Gedenken gesetzt wurden. Sofern es sich aber um
Sühnekreuze handeln sollte, also Kreuze, die von Tätern einer Bluttat zur Sühne und Strafe gesetzt werden mussten, wäre es wahrscheinlicher, dass diese Kreuze im Laufe der Jahrhunderte aus der näheren Umgebung (insb. aus den Kallmuth-Weinbergen?) eingesammelt und hier -bei der Feldkapelle am Fuße der Weinberge- vereinigt wieder errichtet bzw. in die unterste Weinbergsmauer eingesetzt wurden: Sühnekreuze wurden nämlich i.d.R. wohl meist direkt an der Stelle der Bluttat aufgestellt und es ist eher unwahrscheinlich, dass an einer unmittelbar vor den Toren einer kleinen Stadt gelegenen Weggabelung so viele Verbrechen geschehen sein sollten.
Sagen zu den Steinkreuzen: Eine Ansammlung von alten Steinkreuzen, die zwar keine Inschriften, dafür aber vieldeutige Umrisse von Sicheln/Hippen bzw. Bäckerschaufeln vorweisen können, trägt natürlich zur Sagenbildung bei, da die ursprünglichen Setzungsgründe im Laufe der Jahrhunderte in Vergessenheit gerieten. So gibt es auch zu den Homburger Steinkreuzen mindestens zwei mündlich überlieferte Varianten, warum die Kreuze einst gesetzt wurden. In beiden Geschichten findet das achteckige Kreuz, welches als einziges kein Symbol eingehauen hat, keine Beachtung - es lieferte ja auch keinen Anhaltspunkt (also kein eingehauenes Arbeitsgerät), an welchen sich eine nachträglich erdachte Sage anknüpfen ließe...
Die
erste der beiden Sagen thematisiert sogar nur die beiden Kreuze mit eingehauener Sichel/Hippe: Demnach wären hier am Fuße des Kallmuth zwei Mädchen/Frauen beim Gras holen derart in Streit geraten, dass sie sich mit ihren Sicheln gegenseitig erschlagen hätten. Diese Sage entstand wohl erst relativ spät, als man die abgebildeten Arbeitsgeräte nur noch als Sicheln und nicht mehr als im Laufe der Zeit zunehmend in Vergessenheit geratende -aber am Fuße eines altehrwürdigen Weinberges viel wahrscheinlichere- Weinbergshippen zu identifizieren vermochte. Diese Sage entbehrt also schon alleine deshalb wohl sicher jeglicher historischen Grundlage, zumal es nahezu identische Erzählungen zu fast jedem Steinkreuz zu geben scheint, auf welchem eine Sichel oder Hippe abgebildet ist... Die
zweite Sage ist ebenfalls bloß eine weitere Variante einer altbekannten Geschichte, die in der gesamten weiteren region nahezu jedem kleineren oder größeren Steinkreuznest angedichtet wird (obwohl solche Nester ja vermutlich nahezu ausnahmslos erst nachträglich aus Kreuzfunden in der jew. ungebenden Flur angesammelt wurden): So hätten hier einst drei Brüder gearbeitet, wobei einer der drei mit einer Schaufel (-> Kreuz mit der Bäckerschaufel) gegraben und dabei einen Schatz gefunden hätte. Die beiden anderen Brüder hätten nun auch einen Anteil des Schatzes eingefordert und es sei zum Streit gekommen, im Laufe dessen sie sich schließlich gegenseitig (-> mit Sicheln/Hippen und Schaufel) erschlagen hätten.
Datierung: Die drei Kreuze mit Symbolen dürften wohl -wie fast alle solcher Kreuze- aus dem 14., 15. oder frühen 16. Jahrhundert stammen. Das an den Kanten abgefaste, achteckige Kreuz würde ich aufs 16. oder gar noch frühe 17. Jahrhundert datieren. Jahreszahlen sind aber keine eingehauen und Aufzeichnungen (Sühneverträge, Rechnungen o.ä.) wie fast immer nicht mehr vorhanden, so dass Belege fehlen.
--
verwendete Quellen:
Infotafel "Heiliger Ort" - Wendelinus, Schmerzhafte Muttergottes, Sühnekreuze (Europäischer Kulturweg Triefenstein 1 & 2), Archäologisches Spessart-Projekt e.V.. Die Infotafel steht direkt vor Ort.
Liste der Baudenkmäler in Triefenstein
Blank, Otto Das Rätsel der Homburger Steinkreuze.; In: Huller, Lothar (Hrsg.: Markt Triefenstein). 1200 Jahre Homburg am Main. Band 1 (von 2) (1981, Gemeinde Markt Triefenstein), S. 205-208
suehnekreuz.de
Das Homburger Steinkreuznest am Heiligen Ort:
Standort: Der unmittelbare Bereich um die Abzweigung der Erlenbacher Straße von der Würzburger Straße am Fuße des Homburger Kallmuth ist in Homburg als
Heiliger Ort bekannt, da sich hier dicht beieinander drei (ehem. vier) Sühnekreuze, eine Feldkapelle mit Pieta und ein gewaltiger Wendelin-Bildstockbefinden. Bis Mitte/Ende des 20. Jhd. lag diese Gegend noch knapp außerhalb des Ortes, war aber seit jeher ein stark frequentierter Ort, da die Würzburger Straße und der von ihr hier abzweigende und auf den Kallmuth hochziehende Erlenbacher Weg die Hauptverbindungen zu den Nachbargemeinden Erlenbach, Tiefenthal, Remlingen und weiter nach Würzburg waren und zu den Weinbergen, Feldern und Wiesen auf der Höhe führten.
Heute befinden sich noch drei der ehemals vier Steinkreuze an diesem Ort, inzwischen in eine Mauer einer Hauseinfahrt eingelassen. Das vierte Kreuz wurde mittlerweile -warum auch immer- vom Heiligen Ort entfernt: Dieses
vierte Kreuz konnte ich in Homburg in einer Stützmauer im Hinterhof des Hauses Burkardusplatz 11 (beim östlichen Nebeneingang zum Kirchhof) entdecken. Jenes vierte Kreuz, in dem der Umriss einer Bäckerschaufel eingehauen ist, war bis ca. 1980 ca 30m westlich (und damit nah am alten Ortsausgang) von der Kapelle in die Weinbergsmauer (Würzburger Straße) eingelassen.
Aber auch jene drei am heiligen Ort verbliebenen Steinkreuze haben alleine im Laufe der letzten Jahrzehnte ihren Standort immer wieder zumindest geringfügig) wechseln müssen: Unmittelbar (östlich) neben der Kapelle befand sich das
zweite Kreuz in der Weinbergsmauer der Würzburger Straße. Dieses rote Kreuz mit dem eingehauenen Umriss einer Weinbergshippe oder Sichel ist heute das mittlere der drei am Ort verbliebenen Kreuze. Etwa 6m weiter westlich von diesem Kreuz wurde das
dritte Kreuz, welches als einziges der vier Kreuz kein Symbol eingehauen und zudem stark abgefaste kanten und dadurch achteckige Form hat, Anfang der 1980er Jahre neu in die Mauer eingefügt. Dieses Kreuz stand offenbar bis in die 1970er Jahre noch frei -etwa einen halben Meter rechts von der Feldkapelle-, war also somit das letzte, welches schließlich in die Mauer eingesetzt wurde. Heute ist es das hinterste (rechte) der drei noch hier befindlichen Kreuze. Das letzte,
vierte, weiße Kreuz -wieder mit eingehauener Weinbergshippe oder Sichel- schließlich war nochmals drei Meter weiter östlich vom vorherigen Kreuz in die Mauer eingelassen. Dieses ist heute das vorderste (linke) Kreuz der drei noch am heiligen Ort befindlichen Kreuze und wurde beim letzten Erneuern der mauer (s.u.) um 90 Grad nach rechts gekippt in die Mauer wiedereingefügt, so dass die Sichel/Hippe heute auf dem linken Kreuzarm (eigentlich der Kreuzstamm) eingehauen zu sein scheint. In den 1990er Jahren wurde dann das Grundstück hinter der Mauer mit den Kreuzen bebaut, wobei die alte Mauer abgetragen wurde. Sie wurde 1998 in ihrer heutigen Form dann schließlich neu errichtet. Drei der vier Kreuze fanden nun wieder in der Mauer ihren Platz, das vierte wanderte dabei wohl an seinen heutigen Standort im Homburger Ortskern, in eine Stützmauer im Hinterhof des Hauses Burkardusplatz 11 (beim östlichen Nebeneingang zum Kirchhof).
Die (drei der ursprünglich vier) Steinkreuze könnten also somit heute durchaus noch ungefähr an ihren Originalstandorten stehen (bloss inzwischen in eine mauer eingelassen), sofern sie bewusst an dieser einst so stark frequentierten Weggabelung gestzt wurden, um möglichst viel Beachtung -und damit Fürbitte für die Verstorbenen- zu erhalten. Dies würde dann eher dafür sprechen, dass es sich bei den Kreuzen umGedenkkreuze handelt, die von Angehörigen (z.B. durch einen Unfall bei der Arbeit in den Weinbergen) Verstorbener zu deren Gedenken gesetzt wurden. Sofern es sich aber um
Sühnekreuze handeln sollte, also Kreuze, die von Tätern einer Bluttat zur Sühne und Strafe gesetzt werden mussten, wäre es wahrscheinlicher, dass diese Kreuze im Laufe der Jahrhunderte aus der näheren Umgebung (insb. aus den Kallmuth-Weinbergen?) eingesammelt und hier -bei der Feldkapelle am Fuße der Weinberge- vereinigt wieder errichtet bzw. in die unterste Weinbergsmauer eingesetzt wurden: Sühnekreuze wurden nämlich i.d.R. wohl meist direkt an der Stelle der Bluttat aufgestellt und es ist eher unwahrscheinlich, dass an einer unmittelbar vor den Toren einer kleinen Stadt gelegenen Weggabelung so viele Verbrechen geschehen sein sollten.
Sagen zu den Steinkreuzen: Eine Ansammlung von alten Steinkreuzen, die zwar keine Inschriften, dafür aber vieldeutige Umrisse von Sicheln/Hippen bzw. Bäckerschaufeln vorweisen können, trägt natürlich zur Sagenbildung bei, da die ursprünglichen Setzungsgründe im Laufe der Jahrhunderte in Vergessenheit gerieten. So gibt es auch zu den Homburger Steinkreuzen mindestens zwei mündlich überlieferte Varianten, warum die Kreuze einst gesetzt wurden. In beiden Geschichten findet das achteckige Kreuz, welches als einziges kein Symbol eingehauen hat, keine Beachtung - es lieferte ja auch keinen Anhaltspunkt (also kein eingehauenes Arbeitsgerät), an welchen sich eine nachträglich erdachte Sage anknüpfen ließe...
Die
erste der beiden Sagen thematisiert sogar nur die beiden Kreuze mit eingehauener Sichel/Hippe: Demnach wären hier am Fuße des Kallmuth zwei Mädchen/Frauen beim Gras holen derart in Streit geraten, dass sie sich mit ihren Sicheln gegenseitig erschlagen hätten. Diese Sage entstand wohl erst relativ spät, als man die abgebildeten Arbeitsgeräte nur noch als Sicheln und nicht mehr als im Laufe der Zeit zunehmend in Vergessenheit geratende -aber am Fuße eines altehrwürdigen Weinberges viel wahrscheinlichere- Weinbergshippen zu identifizieren vermochte. Diese Sage entbehrt also schon alleine deshalb wohl sicher jeglicher historischen Grundlage, zumal es nahezu identische Erzählungen zu fast jedem Steinkreuz zu geben scheint, auf welchem eine Sichel oder Hippe abgebildet ist... Die
zweite Sage ist ebenfalls bloß eine weitere Variante einer altbekannten Geschichte, die in der gesamten weiteren region nahezu jedem kleineren oder größeren Steinkreuznest angedichtet wird (obwohl solche Nester ja vermutlich nahezu ausnahmslos erst nachträglich aus Kreuzfunden in der jew. ungebenden Flur angesammelt wurden): So hätten hier einst drei Brüder gearbeitet, wobei einer der drei mit einer Schaufel (-> Kreuz mit der Bäckerschaufel) gegraben und dabei einen Schatz gefunden hätte. Die beiden anderen Brüder hätten nun auch einen Anteil des Schatzes eingefordert und es sei zum Streit gekommen, im Laufe dessen sie sich schließlich gegenseitig (-> mit Sicheln/Hippen und Schaufel) erschlagen hätten.
Datierung: Die drei Kreuze mit Symbolen dürften wohl -wie fast alle solcher Kreuze- aus dem 14., 15. oder frühen 16. Jahrhundert stammen. Das an den Kanten abgefaste, achteckige Kreuz würde ich aufs 16. oder gar noch frühe 17. Jahrhundert datieren. Jahreszahlen sind aber keine eingehauen und Aufzeichnungen (Sühneverträge, Rechnungen o.ä.) wie fast immer nicht mehr vorhanden, so dass Belege fehlen.
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verwendete Quellen:
Infotafel "Heiliger Ort" - Wendelinus, Schmerzhafte Muttergottes, Sühnekreuze (Europäischer Kulturweg Triefenstein 1 & 2), Archäologisches Spessart-Projekt e.V.. Die Infotafel steht direkt vor Ort.
Liste der Baudenkmäler in Triefenstein
Blank, Otto Das Rätsel der Homburger Steinkreuze.; In: Huller, Lothar (Hrsg.: Markt Triefenstein). 1200 Jahre Homburg am Main. Band 1 (von 2) (1981, Gemeinde Markt Triefenstein), S. 205-208
suehnekreuz.de
Das Homburger Steinkreuznest am Heiligen Ort:
Standort: Der unmittelbare Bereich um die Abzweigung der Erlenbacher Straße von der Würzburger Straße am Fuße des Homburger Kallmuth ist in Homburg als
Heiliger Ort bekannt, da sich hier dicht beieinander drei (ehem. vier) Sühnekreuze, eine Feldkapelle mit Pieta und ein gewaltiger Wendelin-Bildstockbefinden. Bis Mitte/Ende des 20. Jhd. lag diese Gegend noch knapp außerhalb des Ortes, war aber seit jeher ein stark frequentierter Ort, da die Würzburger Straße und der von ihr hier abzweigende und auf den Kallmuth hochziehende Erlenbacher Weg die Hauptverbindungen zu den Nachbargemeinden Erlenbach, Tiefenthal, Remlingen und weiter nach Würzburg waren und zu den Weinbergen, Feldern und Wiesen auf der Höhe führten.
Heute befinden sich noch drei der ehemals vier Steinkreuze an diesem Ort, inzwischen in eine Mauer einer Hauseinfahrt eingelassen. Das vierte Kreuz wurde mittlerweile -warum auch immer- vom Heiligen Ort entfernt: Dieses
vierte Kreuz konnte ich in Homburg in einer Stützmauer im Hinterhof des Hauses Burkardusplatz 11 (beim östlichen Nebeneingang zum Kirchhof) entdecken. Jenes vierte Kreuz, in dem der Umriss einer Bäckerschaufel eingehauen ist, war bis ca. 1980 ca 30m westlich (und damit nah am alten Ortsausgang) von der Kapelle in die Weinbergsmauer (Würzburger Straße) eingelassen.
Aber auch jene drei am heiligen Ort verbliebenen Steinkreuze haben alleine im Laufe der letzten Jahrzehnte ihren Standort immer wieder zumindest geringfügig) wechseln müssen: Unmittelbar (östlich) neben der Kapelle befand sich das
zweite Kreuz in der Weinbergsmauer der Würzburger Straße. Dieses rote Kreuz mit dem eingehauenen Umriss einer Weinbergshippe oder Sichel ist heute das mittlere der drei am Ort verbliebenen Kreuze. Etwa 6m weiter westlich von diesem Kreuz wurde das
dritte Kreuz, welches als einziges der vier Kreuz kein Symbol eingehauen und zudem stark abgefaste kanten und dadurch achteckige Form hat, Anfang der 1980er Jahre neu in die Mauer eingefügt. Dieses Kreuz stand offenbar bis in die 1970er Jahre noch frei -etwa einen halben Meter rechts von der Feldkapelle-, war also somit das letzte, welches schließlich in die Mauer eingesetzt wurde. Heute ist es das hinterste (rechte) der drei noch hier befindlichen Kreuze. Das letzte,
vierte, weiße Kreuz -wieder mit eingehauener Weinbergshippe oder Sichel- schließlich war nochmals drei Meter weiter östlich vom vorherigen Kreuz in die Mauer eingelassen. Dieses ist heute das vorderste (linke) Kreuz der drei noch am heiligen Ort befindlichen Kreuze und wurde beim letzten Erneuern der mauer (s.u.) um 90 Grad nach rechts gekippt in die Mauer wiedereingefügt, so dass die Sichel/Hippe heute auf dem linken Kreuzarm (eigentlich der Kreuzstamm) eingehauen zu sein scheint. In den 1990er Jahren wurde dann das Grundstück hinter der Mauer mit den Kreuzen bebaut, wobei die alte Mauer abgetragen wurde. Sie wurde 1998 in ihrer heutigen Form dann schließlich neu errichtet. Drei der vier Kreuze fanden nun wieder in der Mauer ihren Platz, das vierte wanderte dabei wohl an seinen heutigen Standort
im Homburger Ortskern, in eine Stützmauer im Hinterhof des Hauses Burkardusplatz 11 (beim östlichen Nebeneingang zum Kirchhof).
Die (drei der ursprünglich vier) Steinkreuze könnten also somit heute durchaus noch ungefähr an ihren Originalstandorten stehen (bloss inzwischen in eine mauer eingelassen), sofern sie bewusst an dieser einst so stark frequentierten Weggabelung gestzt wurden, um möglichst viel Beachtung -und damit Fürbitte für die Verstorbenen- zu erhalten. Dies würde dann eher dafür sprechen, dass es sich bei den Kreuzen umGedenkkreuze handelt, die von Angehörigen (z.B. durch einen Unfall bei der Arbeit in den Weinbergen) Verstorbener zu deren Gedenken gesetzt wurden. Sofern es sich aber um
Sühnekreuze handeln sollte, also Kreuze, die von Tätern einer Bluttat zur Sühne und Strafe gesetzt werden mussten, wäre es wahrscheinlicher, dass diese Kreuze im Laufe der Jahrhunderte aus der näheren Umgebung (insb. aus den Kallmuth-Weinbergen?) eingesammelt und hier -bei der Feldkapelle am Fuße der Weinberge- vereinigt wieder errichtet bzw. in die unterste Weinbergsmauer eingesetzt wurden: Sühnekreuze wurden nämlich i.d.R. wohl meist direkt an der Stelle der Bluttat aufgestellt und es ist eher unwahrscheinlich, dass an einer unmittelbar vor den Toren einer kleinen Stadt gelegenen Weggabelung so viele Verbrechen geschehen sein sollten.
Sagen zu den Steinkreuzen: Eine Ansammlung von alten Steinkreuzen, die zwar keine Inschriften, dafür aber vieldeutige Umrisse von Sicheln/Hippen bzw. Bäckerschaufeln vorweisen können, trägt natürlich zur Sagenbildung bei, da die ursprünglichen Setzungsgründe im Laufe der Jahrhunderte in Vergessenheit gerieten. So gibt es auch zu den Homburger Steinkreuzen mindestens zwei mündlich überlieferte Varianten, warum die Kreuze einst gesetzt wurden. In beiden Geschichten findet das achteckige Kreuz, welches als einziges kein Symbol eingehauen hat, keine Beachtung - es lieferte ja auch keinen Anhaltspunkt (also kein eingehauenes Arbeitsgerät), an welchen sich eine nachträglich erdachte Sage anknüpfen ließe...
Die
erste der beiden Sagen thematisiert sogar nur die beiden Kreuze mit eingehauener Sichel/Hippe: Demnach wären hier am Fuße des Kallmuth zwei Mädchen/Frauen beim Gras holen derart in Streit geraten, dass sie sich mit ihren Sicheln gegenseitig erschlagen hätten. Diese Sage entstand wohl erst relativ spät, als man die abgebildeten Arbeitsgeräte nur noch als Sicheln und nicht mehr als im Laufe der Zeit zunehmend in Vergessenheit geratende -aber am Fuße eines altehrwürdigen Weinberges viel wahrscheinlichere- Weinbergshippen zu identifizieren vermochte. Diese Sage entbehrt also schon alleine deshalb wohl sicher jeglicher historischen Grundlage, zumal es nahezu identische Erzählungen zu fast jedem Steinkreuz zu geben scheint, auf welchem eine Sichel oder Hippe abgebildet ist... Die
zweite Sage ist ebenfalls bloß eine weitere Variante einer altbekannten Geschichte, die in der gesamten weiteren region nahezu jedem kleineren oder größeren Steinkreuznest angedichtet wird (obwohl solche Nester ja vermutlich nahezu ausnahmslos erst nachträglich aus Kreuzfunden in der jew. ungebenden Flur angesammelt wurden): So hätten hier einst drei Brüder gearbeitet, wobei einer der drei mit einer Schaufel (-> Kreuz mit der Bäckerschaufel) gegraben und dabei einen Schatz gefunden hätte. Die beiden anderen Brüder hätten nun auch einen Anteil des Schatzes eingefordert und es sei zum Streit gekommen, im Laufe dessen sie sich schließlich gegenseitig (-> mit Sicheln/Hippen und Schaufel) erschlagen hätten.
Datierung: Die drei Kreuze mit Symbolen dürften wohl -wie fast alle solcher Kreuze- aus dem 14., 15. oder frühen 16. Jahrhundert stammen. Das an den Kanten abgefaste, achteckige Kreuz würde ich aufs 16. oder gar noch frühe 17. Jahrhundert datieren. Jahreszahlen sind aber keine eingehauen und Aufzeichnungen (Sühneverträge, Rechnungen o.ä.) wie fast immer nicht mehr vorhanden, so dass Belege fehlen.
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verwendete Quellen:
Infotafel "Heiliger Ort" - Wendelinus, Schmerzhafte Muttergottes, Sühnekreuze (Europäischer Kulturweg Triefenstein 1 & 2), Archäologisches Spessart-Projekt e.V.. Die Infotafel steht direkt vor Ort.
Liste der Baudenkmäler in Triefenstein
Blank, Otto Das Rätsel der Homburger Steinkreuze.; In: Huller, Lothar (Hrsg.: Markt Triefenstein). 1200 Jahre Homburg am Main. Band 1 (von 2) (1981, Gemeinde Markt Triefenstein), S. 205-208
suehnekreuz.de
Das vierte der alten Steinkreuze - als einziges heute nicht mehr am Heiligen Ort (sondern hier):
Auf obigem Foto-Ausschnitt (das gesamte Foto gibt es hier) kann man bei genauem Hinsehen ein altes Steinkreuz erkennen:
Wenn man zwischen der alten Fachwerkscheune und dem roten Haus (Burkardusplatz Nr.11) hindurch in den Innenhof schaut, sieht man ganz hinten eine hohe Stützmauer aus roten Sandsteinen. In diese Stützmauer wurde (unmittelbar schräg rechts oberhalb der davor aufgestellten Wäschespinne) ein ebenfalls rotes Sühne-/Gedenkkreuz integriert, dessen Fuß fehlt. In der Kreuzmitte kann man ein eingehauenes Symbol in Form eines rundlichen, nach unten hin auslaufenden Umrisses erkennen. Dabei dürfte es sich um eine Bäckerschaufel handeln, wie der Vergleich mit einem älteren Foto jenes Kreuzes (noch am alten Standort) in der Homburger Chronik (s.u.) belegt. Denn dieses Kreuz befand sich noch bis Ende des 20. Jhd. in Gemeinschaft der drei dort verbliebenen Kreuze in einer alten Weinbergsmauer am Heiligen Ort (Ecke Erlenbacher Straße/ Würzburger Straße):
Das Homburger Steinkreuznest am Heiligen Ort:
Standort: Der unmittelbare Bereich um die Abzweigung der Erlenbacher Straße von der Würzburger Straße am Fuße des Homburger Kallmuth ist in Homburg als
Heiliger Ort bekannt, da sich hier dicht beieinander drei (ehem. vier) Sühnekreuze, eine Feldkapelle mit Pieta und ein gewaltiger Wendelin-Bildstockbefinden. Bis Mitte/Ende des 20. Jhd. lag jene Gegend noch knapp außerhalb des Ortes, war aber seit jeher ein stark frequentierter Ort, da die Würzburger Straße und der von ihr dort abzweigende und auf den Kallmuth hochziehende Erlenbacher Weg die Hauptverbindungen zu den Nachbargemeinden Erlenbach, Tiefenthal, Remlingen und weiter nach Würzburg waren und zu den Weinbergen, Feldern und Wiesen auf der Höhe führten.
Heute befinden sich noch drei der ehemals vier Steinkreuze an jenem Ort, inzwischen in eine Mauer einer Hauseinfahrt eingelassen. Das
vierte Kreuz (siehe Foto oben) wurde mittlerweile -warum auch immer- vom Heiligen Ort entfernt: Dieses
vierte Kreuz ist oben auf dem Foto zu erkennen, es steht jetzt also hier im Hinterhof des Hauses Burkardusplatz 11 (beim östlichen Nebeneingang zum Kirchhof). Dieses vierte Kreuz, in dem der
Umriss einer Bäckerschaufel eingehauen ist, war bis ca. 1980 ca 30m westlich (und damit nah am alten Ortsausgang) von der Kapelle in die Weinbergsmauer (Würzburger Straße) eingelassen.
Aber auch jene anderen drei am heiligen Ort verbliebenen Steinkreuze haben alleine im Laufe der letzten Jahrzehnte ihren Standort immer wieder zumindest geringfügig) wechseln müssen: Unmittelbar (östlich) neben der Kapelle befand sich das
zweite Kreuz in der Weinbergsmauer der Würzburger Straße. Dieses rote Kreuz mit dem eingehauenen Umriss einer Weinbergshippe oder Sichel ist heute das mittlere der drei am Ort verbliebenen Kreuze. Etwa 6m weiter westlich von diesem Kreuz wurde das
dritte Kreuz, welches als einziges der vier Kreuz kein Symbol eingehauen und zudem stark abgefaste kanten und dadurch achteckige Form hat, Anfang der 1980er Jahre neu in die Mauer eingefügt. Dieses Kreuz stand offenbar bis in die 1970er Jahre noch frei -etwa einen halben Meter rechts von der Feldkapelle-, war also somit das letzte, welches schließlich in die Mauer eingesetzt wurde. Heute ist es das hinterste (rechte) der drei noch dort befindlichen Kreuze. Das letzte,
vierte, weiße Kreuz -wieder mit eingehauener Weinbergshippe oder Sichel- schließlich war nochmals drei Meter weiter östlich vom vorherigen Kreuz in die Mauer eingelassen. Dieses ist heute das vorderste (linke) Kreuz der drei noch am heiligen Ort befindlichen Kreuze und wurde beim letzten Erneuern der Mauer (s.u.) um 90 Grad nach rechts gekippt in die Mauer wiedereingefügt, so dass die Sichel/Hippe heute auf dem linken Kreuzarm (eigentlich der Kreuzstamm) eingehauen zu sein scheint. In den 1990er Jahren wurde dann das Grundstück hinter der Mauer mit den Kreuzen bebaut, wobei die alte Mauer abgetragen wurde. Sie wurde 1998 in ihrer heutigen Form dann schließlich neu errichtet. Drei der vier
Kreuze fanden nun wieder in der Mauer ihren Platz, das vierte (siehe Foto oben) wanderte dabei wohl an seinen heutigen Standort hier im Homburger Ortskern.
Drei (der ursprünglich vier) Steinkreuze könnten also somit heute durchaus noch ungefähr an ihren Originalstandorten stehen (bloss inzwischen in eine mauer eingelassen), sofern sie bewusst an dieser einst so stark frequentierten Weggabelung gestzt wurden, um möglichst viel Beachtung -und damit Fürbitte für die Verstorbenen- zu erhalten. Dies würde dann eher dafür sprechen, dass es sich bei den Kreuzen um Gedenkkreuze handelt, die von Angehörigen (z.B. durch einen Unfall bei der Arbeit in den Weinbergen) Verstorbener zu deren Gedenken gesetzt wurden. Sofern es sich aber um
Sühnekreuze handeln sollte, also Kreuze, die von Tätern einer Bluttat zur Sühne und Strafe gesetzt werden mussten, wäre es wahrscheinlicher, dass diese Kreuze im Laufe der Jahrhunderte aus der näheren Umgebung (insb. aus den Kallmuth-Weinbergen?) eingesammelt und hier -bei der Feldkapelle am Fuße der Weinberge- vereinigt wieder errichtet bzw. in die unterste Weinbergsmauer eingesetzt wurden: Sühnekreuze wurden nämlich i.d.R. wohl meist direkt an der Stelle der Bluttat aufgestellt und es ist eher unwahrscheinlich, dass an einer unmittelbar vor den Toren einer kleinen Stadt gelegenen Weggabelung so viele Verbrechen geschehen sein sollten.
Sagen zu den Steinkreuzen: Eine Ansammlung von alten Steinkreuzen, die zwar keine Inschriften, dafür aber vieldeutige Umrisse von Sicheln/Hippen bzw. Bäckerschaufeln vorweisen können, trägt natürlich zur Sagenbildung bei, da die ursprünglichen Setzungsgründe im Laufe der Jahrhunderte in Vergessenheit gerieten. So gibt es auch zu den Homburger Steinkreuzen mindestens zwei mündlich überlieferte Varianten, warum die Kreuze einst gesetzt wurden. In beiden Geschichten findet das achteckige Kreuz, welches als einziges kein Symbol eingehauen hat, keine Beachtung - es lieferte ja auch keinen Anhaltspunkt (also kein eingehauenes Arbeitsgerät), an welchen sich eine nachträglich erdachte Sage anknüpfen ließe...
Die
erste der beiden Sagen thematisiert sogar nur die beiden Kreuze mit eingehauener Sichel/Hippe: Demnach wären hier am Fuße des Kallmuth zwei Mädchen/Frauen beim Gras holen derart in Streit geraten, dass sie sich mit ihren Sicheln gegenseitig erschlagen hätten. Diese Sage entstand wohl erst relativ spät, als man die abgebildeten Arbeitsgeräte nur noch als Sicheln und nicht mehr als im Laufe der Zeit zunehmend in Vergessenheit geratende -aber am Fuße eines altehrwürdigen Weinberges viel wahrscheinlichere- Weinbergshippen zu identifizieren vermochte. Diese Sage entbehrt also schon alleine deshalb wohl sicher jeglicher historischen Grundlage, zumal es nahezu identische Erzählungen zu fast jedem Steinkreuz zu geben scheint, auf welchem eine Sichel oder Hippe abgebildet ist... Die
zweite Sage ist ebenfalls bloß eine weitere Variante einer altbekannten Geschichte, die in der gesamten weiteren region nahezu jedem kleineren oder größeren Steinkreuznest angedichtet wird (obwohl solche Nester ja vermutlich nahezu ausnahmslos erst nachträglich aus Kreuzfunden in der jew. ungebenden Flur angesammelt wurden): So hätten hier einst drei Brüder gearbeitet, wobei einer der drei mit einer Schaufel (-> obiges Kreuz mit der Bäckerschaufel!) gegraben und dabei einen Schatz gefunden hätte. Die beiden anderen Brüder hätten nun auch einen Anteil des Schatzes eingefordert und es sei zum Streit gekommen, im Laufe dessen sie sich schließlich gegenseitig (-> mit Sicheln/Hippen und Schaufel) erschlagen hätten.
Datierung: Die drei Kreuze mit Symbolen dürften wohl -wie fast alle solcher Kreuze- aus dem 14., 15. oder frühen 16. Jahrhundert stammen. Das an den Kanten abgefaste, achteckige Kreuz würde ich aufs 16. oder gar noch frühe 17. Jahrhundert datieren. Jahreszahlen sind aber keine eingehauen und Aufzeichnungen (Sühneverträge, Rechnungen o.ä.) wie fast immer nicht mehr vorhanden, so dass Belege fehlen.
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verwendete Quellen:
Infotafel "Heiliger Ort" - Wendelinus, Schmerzhafte Muttergottes, Sühnekreuze (Europäischer Kulturweg Triefenstein 1 & 2), Archäologisches Spessart-Projekt e.V.. Die Infotafel steht direkt vor Ort.
Liste der Baudenkmäler in Triefenstein
Blank, Otto Das Rätsel der Homburger Steinkreuze.; In: Huller, Lothar (Hrsg.: Markt Triefenstein). 1200 Jahre Homburg am Main. Band 1 (von 2) (1981, Gemeinde Markt Triefenstein), S. 205-208
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Der außergewöhnliche Hl.-Wendelin-Bildstock in Homburg
23. August 2013
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Die Feldkapelle mit Pieta-Figur (1702) am 'Heiligen Ort' (Homburg)
23. August 2013