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Ausblick von der Gustelsruh (1875) - früher bis Bronnbach

Ausblick von der Gustelsruh (1875) - früher bis Bronnbach

Aufgenommen am 10. Dezember 2011 · Standort 49.68756, 9.56261

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Gustels Ruh - Steinbank (1875) mit Widmung auf dem Stahlberg Hinter der Dreifaltigkeitskapelle auf dem Stahlberg steht eine schöne steinerne Bank. Auf der Vorderseite der Rückenlehne steht in großen Buchstaben: Gustels Ruh. . Darunter, auf der Vorderseite der Sitzfläche, findet sich eine Jahreszahl: 1875 . Auf der Rückseite der Rückenlehne folgt eine weitere Inschrift: Seinem lieben kleinen Freund August Eberhardt geb. zu Bronnbach d. 22. Nov.. 1869 gest. zu Mannheim d. 22. Feb. 1875 Gewidmet von F. Dückerhoff . Laut Lauf & Uihlein (s.u.) handelt es sich beim Stifter um den Mannheimer Oberingenieur Dykerhoff (Dückerhoff), der öfters auf den Stahlberg kam und neben der Gustelsruhe auch Grünanlagen um die Kapelle herum und ein Kapital zur Unterhaltung derselben stiftete. Sein kleiner Freund August Eberhardt, der nur 5 Jahre alt wurde, war der Sohn des Bronnbacher Bahnwarts Karl Josef Eberhardt und dessen Frau Ludwina, geb. Günzer aus Uissigheim. Eine Tante des kleinen August, Maria Anna Magdalena Günzer, war viele Jahre lang Haushälterin bei Dykerhoff. Ursprünglich konnte man von der Bank aus wohl ins Taubertal runter nach Bronnbach blicken, wo der kleine Gustel ja zu hause war. Heute ist der Ausblick durch die Aufforstung am Nordhang des Stahlbergs verstellt. . verwendete Quelle: Lauf, Helmut & Uihlein, Otto. Uissigheim im Spiegel seiner 1200jährigen Geschichte (Eigenverlag der Gemeinde Uissigheim, 1966), S. 332

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