Panoramio reincarnated

Kreuzschlepper von 1741 unterm Lindenbaum

Kreuzschlepper von 1741 unterm Lindenbaum

Aufgenommen am 30. September 2013 · Standort 49.66712, 9.73344

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Der Kreuzschlepper (1741) unter der großen Friedhofslinde (Großrinderfeld) Im südöstlichsten Eck des Großrinderfelder Friedhofs wächst innen direkt an der Friedhofsmauer ein großer Lindenbaum. Unter diesem Baum steht ein Kreuzschlepper mit auffallend hohem (Doppel-)Sockel. Die Freifigur des kreuztragenden Jesus, dem man zudem eine Schnur um seinen Hals gebunden hat, wurde im Jahr 1741 von Johann Martin Leuchtweis gestiftet, wie die Inschrift ganz oben auf der oberen Sockelhälfte verrät: IOHANN MARTIN LEICHTWEIS 1741 . Darunter finden sich, umrahmt von Flachreliefs der Marterwerkzeuge, drei runde Inschriftenflächen. In der großen mittleren ist zu lesen: WER MEIN CRE= ÜTZ NICHD AUF SICH NIMBT UND FOLGT MIR NACH DER IST MEIN NICHT WERTH MATH: IO. 35. . Im linken Inschriftenfeld steht: WIE IST DER SÜNDEN LAST SO SCHW= ER DOCH DAEGLIG DU SIE HAUFEST MEHR . Und im rechten Inschriftenkreis folgt schließlich: O. LAMM GOTTES VOLL DER GNATEN WIE HAT DICH DIE LIEB BELATEN

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