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Die sonderbaren Vertiefungen im Kunigundenstein

Die sonderbaren Vertiefungen im Kunigundenstein

Aufgenommen am 8. Januar 2013 · Standort 49.52684, 10.03780

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Der Kunigundenstein - Legende und Realität: Ca 150m südöstlich von der Kunigundenkapelle befindet sich am Anfang des alten Fußwegs ins Gollachtal der [Kunigundenstein](http://www.panoramio.com/user/5151034/tags/%23%20Kunigundenstein]. Es handelt sich um einen ca 2m langen unförmigen Muschelkalkstein, der zwei Besonderheiten aufweist: Zum einen hat seine Oberseite eine verblüffende halbrunde Form, die stark an das innere einer großen Schale erinnert. Zum anderen finden sich am rechten, unteren Rand dieser Oberseite drei sonderbare Vertiefungen. Der Legende nach soll es sich hier um die Hand-, Knie- und Fußabdrücke der Heiligen Kunigunde handeln, die sich hier einst zum Gebet niedergekniet haben soll. In Wahrheit handelt es sich bei dem Stein aber vermutlich um einen vorchristlichen Opferstein. In den Vertiefungen wurden eventuell Vögel und andere Kleintiere geopfert. Berührungen der Wallfahrer und Touriusten in den letzten 800 Jahren haben dann die Löcher stetig immer weiter vertieft und geglättet. (…) verwendete Quellen: Aushang direkt bei der Kuigundenkapelle (beim Torbogen der Friedhofsmauer) Menth, Georg. Stadt Aub: Kunst und Geschichte, Band I - St. Kunigund auf dem Altenberg. (Wolfratshausen: Aubanusverlag, 1985) kunigundenkapelle.de wikipedia.org Liste der Baudenkmäler in Aub d01439

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