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Der versunkene Bildstock bei den Sechsmorgenäckern

Der versunkene Bildstock bei den Sechsmorgenäckern

Aufgenommen am 28. Februar 2014 · Standort 49.66929, 9.32521

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Der versunkene Bildstock bei den Sechsmorgenäckern (Schippach) Ca. 300m östlich von Schippach zweigt zwischen den Wegmannsäckern und den Sechsmorgenäckern ein Weg von der Heppdieler Straße (MIL13) in Richtung Tannenschlag ab. Dieser Weg führte früher vielleicht weiter nach Berndiel oder zweigte auf den Weg, welcher durch die Berndelklinge hinunter ins Erftal nach Eichenbühl führt. An dieser Weggabelung stehen vier Birken. Zwischen den beiden vorderen (zur MIL13 hin) Birken steht ein ca. 50cm hoher Stein, der auf den ersten, flüchtigen Blick aufgrund seiner geringen Höhe als Grenzstein durchgehen könnte. Beim näheen Betrachten wird aber schnell klar, dass es sich um einen (vermutlich) monolithischen Sandstein-Bildstock mit Satteldach-Nischenaufsatz handelt, dessen Stamm heute großteils unter der Erdoberfläche liegt. Der Bildstock dürfte eigentlich wohl –wie die meisten anderen Bildstöcke dieses Typs- insgesamt über 2m hoch sein. Der Bildstock ist arg verwittert. In der flachen Nische. erkennt man auf der Rückwand ein flaches, schlichtes Kreuzrelief. Vergleichbare Kreuzreliefs gab es auch auf den beiden äußeren Seitenflächen des Oberteils. Diese sind heute aber nur noch schwach zu erkennen. Noch mehr hat Wind und Wetter aber der Inschrift zugesetzt, die sich auf der Stammvorderseite befindet und direkt unter der Nische beginnt: Die ersten ca. 8-10 Zeilen der Inschrift, die heute noch oberirdisch liegen, sind nur noch als Schrift zu erahnen, bestimmte Buchstaben sind aber so gut wie gar nicht mehr zu entschlüsseln. Womöglich ist der heute unter der Erde verborgene Inschriftenteil noch besser lesbar, je nachdem, wie lange dieser schon unter der Erde vor der Witterung geschützt liegt. . Laut Liste der Baudenkmäler in Miltenberg (s.u.) stammt der Bildstock aus dem 18. Jahrhundert, ich würde ihn aufgrund seiner starken Ähnlichkeit zu vielen anderen, aber datierten Nischenbildstöcken (vgl. Kommentar zu Michael Breunigs benachbartem Bildstock) in der Region eher im 17. Jahrhundert ansiedeln (Mitte 17. Jhd.). siehe auch: (-) Liste der Baudenkmäler in Miltenberg, dort D-6-76-139-267 (-) suehnekreuz.de

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