Panoramio reincarnated

Der Rest eines Bildstocks 'Marienkrönung' (1724) am alten Dienstadter Weg

Der Rest eines Bildstocks 'Marienkrönung' (1724) am alten Dienstadter Weg

Aufgenommen am 24. Dezember 2011 · Standort 49.62500, 9.64270

Zum Bild

Der Rest eines Bildstocks 'Marienkrönung' (1724) am alten Dienstadter Weg Der Rest eines Bildstocks "Marienkrönung" (1724) am alten Dienstadter Weg: Karl Kolb (s.u.) fand 1952 noch den gesamten Bildstock vor, Säule und Bild müssen also irgendwann in den letzten 60 Jahren verschwunden sein. Nach Kolb handelte es sich um eine Darstellung der Marienkrönung, worauf auch die Sockelinschrift eindeutig hinweist. Dabei endete das Relief offenbar mit dem Figurenumriss und besaß einen Wolkenhintergrund. Als Maße gab Kolb 90cm (Bildhöhe) + 250cm (Höhe Säule mit Sockel) an. Außerdem erwähnt Kolb, dass der Bildstock zerschossen gewesen wäre. Inschrift auf dem noch vorhandenen Sockel: GOTT HIER ERHEBEN THUT ZUR CRON EINS KÖNIGS DOCHTER ??EBEN SO EINEN KÖNIG HAT ZUM SOHN IST EIN GESPONS BEII NEBEN Darunter (oder auf der Säule bzw. dem Bild?) stand offenbar noch laut Kolb, aber heute nicht mehr erkennbar: 1724 R. 1892 E. u. S. -- verwendete Quellen: Kolb, Karl. Bildstöcke im Taubertal. (Tauberbischofsheim: Wig-Verlag 1952); S.44, Nr.218

Mehr zu diesem Kleindenkmal

Marienkrönung am Dienstadter Weg (1724)

Aus der Karte der Grenzsteine

Nach Kolb 1952 (Nr. 218, Sprait, 1724): Marienkrönung als Relief, das mit dem Figurenumriss endet, Wolkenhintergrund, 90 mal 250 Zentimeter, zerschossen. Die Sockelinschrift deutet das Bild als Krönung der Königstochter. Heute steht nur noch der Sockel, der Rest wurde gestohlen.

In der Stadtgeschichte (Büscheme) · In der Karte der Grenzsteine

Schlagwörter

Im Bildarchiv lässt sich dieses Foto in voller Größe ansehen, auf der Karte verorten und mit der Umgebung vergleichen.

Ähnliche Aufnahmen