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Der 'Metzgerstein' (1608) am Anfang des Gissigheimer Pfades

Der 'Metzgerstein' (1608) am Anfang des Gissigheimer Pfades

Aufgenommen am 8. Februar 2012 · Standort 49.60237, 9.63816

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Kleindenkmal Nr. 05 (Dittwar): Der außergewöhnliche 'Metzgerstein' (1608) am Anfang des Gissigheimer Pfades Der Metzgerstein (1608): Der Metzgerstein ist ein sehr großer und hinsichtlich der umfangreichen, ausschweifenden Inschrift (der ursprünglich für eine Inschrift wohl vorgesehene Platz reichte offenbar bei Weitem nicht aus...) und des Doppelbildes (Kreuzigungsrelief und drunter Relief des Stifters mit Kalb und Hund) außergewöhnlicher Bildstock. Wie die Inschrift (s.u.) verrät, hat der (Tauber)bischofsheimer Metzger Jörg Weimer den Bildstock 1608 Gott zum Dank dafür errichten lassen, dass er so oft -wohl zusammen mit in Gissigheim oder Dittwar aufgekauftem Schlachtvieh (vgl. Relief)- unversehrt diesen steilen Weg vom wieselberg heruntergekommen ist. - Inschrift auf dem Bildstock: Ich Jörg Weimer, Bürger und Metzger in Bischofsheim hat dis Bilt Got zu Lob undt Ehr da her machen lasen die weil im Gott mit gesunthem Leib so oft über den Ber[g] aus und ein hat geholfen. Got wol im und den Seinigen undt alen fromen Metzigern weiter und lenger genadt verleihen durch Jesum Christum Amen 1608. Der Gissigheimer Pfad: Der Gissigheimer Pfad wurde Jahrhunderte lang von den Bewohnern Gissigheims und Dittwars als Fußweg ins Brehmbachtal und weiter nach Tauberbischofsheim benutzt. Das Teilstück zwischen Gissigheim und Dittwarer Bahnhof wurde mittlerweile wieder vollständig begehbar gemacht und beschildert ("Gissigheimer Pfad"). Das Anfangsstück am Dittwarer Bahnhof hoch auf den Wieselberg ist ziemlich steil.

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Metzger-Bildstock (1608)

Aus der Karte der Grenzsteine

Nach Kolb 1952 (Nr. 51, Dittwar, oberhalb des Bahnhofs am Waldrand, 1608): Ein Relief zeigt einen Metzger, der ein Kalb führt, dahinter einen Hund; darüber Wappen mit Beil und den Buchstaben IW. Nach der Inschrift ließ Jörg Weimer, Bürger und Metzger in Bischofsheim, den Bildstock 1608 aus Dankbarkeit aufstellen, weil ihm Gott auf dem Weg über den Berg so oft gesund hin und zurück geholfen habe. Der Stein steht auf Dittwarer Gemarkung, gilt hier aber als Tauberbischofsheimer Bildstock.

Nach den Deutschen Inschriften 1942 (Nr. 382, S. 147): Bildstock im Wald südlich vom Bahnhof Dittwar, etwa 100 Meter neben der Wegkreuzung. In der Nische des Stammes ist der Stifter mit einem Kalb und seinem Hund dargestellt, im Wappen ein Metzgerbeil mit den Buchstaben I W. Höhe 280, Breite 40 Zentimeter. Der Katalog stellt den Stein unter Tauberbischofsheim, obwohl er auf Dittwarer Flur steht.

In der Stadtgeschichte (Büscheme) · In der Karte der Grenzsteine

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