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Der Grabstein des Edelknechts Berthold von Hohenlohe (+ 1346) heute in der Schutzmauer, welche die Achatius-Kapelle (1150-1210) seit der Entfernung des angeschwemmten Erdreichs (3,90m Höhe!) im Jahre 1905 umgibt.

Der Grabstein des Edelknechts Berthold von Hohenlohe (+ 1346) heute in der Schutzmauer, welche die Achatius-Kapelle (1150-1210) seit der Entfernung des angeschwemmten Erdreichs (3,90m Höhe!) im Jahre 1905 umgibt.

Aufgenommen am 3. Januar 2012 · Standort 49.62459, 9.74025

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Der Grabstein des Edelknechts Berthold von Hohenlohe (+ 1346) heute in der Schutzmauer, welche die Achatius-Kapelle (1150-1210) seit der Entfernung des angeschwemmten Erdreichs (3,90m Höhe!) im Jahre 1905 umgibt. Direkt neben der Kapelle befand sich noch Anfang des 20. Jahrhunderts (also bis zur Befreiung der Kapelle vom angeschwemmten Erdreich) ein Friedhof, wie auf dem Historisches Foto gut zu sehen ist. Gräber hat es in/an der Kapelle aber fast bereits seit Erbauung der Kapelle gegeben, z.B. das Grab des Edelknechts Berthold von Hohenlohe (+1346), dessen Grabstein (Foto oben!) sich heute in der um die Kapelle herum verlaufenden Stützmauer (die Mauer, die die nun tiefer als die Umgebung liegende Kapelle vom umgebenden Erdreich trennt) befindet und dort zu sehen ist. 1804 war die Kapelle aufgrund zahlreicher Überschwemmungen und Hochwasserschäden in einem derart desolaten Zustand, dass sie abgerissen worden wäre, sofern Geld dafür vorhanden gewesen wäre... Durch die zahlreichen Überschwemmungen im Grünbachtal (die Kapelle liegt sehr nahe am Grünbach) versank die Kapelle immer tiefer im angeschwemmten Erdreich. Das hatte zur Folge, dass bis Anfang des 20. Jahrhunderts die Kapelle über 3m im Erdboden versunken war: Das Eingangsportal lag komplett unter der Erde, die Kapelle wurde innen 3m aufgeschüttet und zu dieser Zeit durch ein dafür erweitertertes Fenster im kleinen Oktogon betreten. Dazu ist noch ein Historisches Foto vorhanden, das die Kapelle mit dem Behelfseingang kurz vor 1900 zeigen muss. In der die Kapelle umgebenden Stützmauer ist neben dem Grabstein des Edelknechts Berthold von Hohenlohe (+ 1346) auch eine steinerne Infotafel (1905) eingelassen, die die Freilegungsarbeiten der Kapelle und die Errichtung der Stützmauer thematisiert: Die Grosherzoglich Badische Regierung hat in den Jahren 1903-1905 die Kapelle, deren ursprünglicher Boden 3,90 Mtr tief verschüttet lag, ausgraben u. entwässern lassen, infolgedessen wurde diese Stützmauer nötig. mehr Infos zur Achatius-Kapelle gibt es als Kommentar zu diesem Foto.

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