Das Klinglerkreuz von 1590
Aufgenommen am 19. September 2011 · Standort 49.63600, 9.68767
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Klinglerin-Kruzifix (1590)
Aus der Karte der Grenzsteine
Nach Losch 1981 (S. 105, Nr. Külsheim III) gehört der Name „Siebmacherkreuz“ eigentlich zu einem Steinkreuz im Wald Taubenloch bei Külsheim, also außerhalb unserer Gemarkung. Dessen Inschrift gedenkt des Bischofsheimer Bürgers und Siebers Andres Schmit, der Ende August 1590 dort ermordet wurde. Verwechslungsgefahr: Das Klinglerin-Kruzifix hier wurde 1590 von der Witwe Elisabet Klingler gestiftet; ob der Name übertragen wurde, ist offen. [Zum Siebmacherkreuz bei Külsheim](https://beierstettel.de/tbb/bildstoecke.html#siebmacherkreuz-kuelsheim)
Nach Kolb 1952 (Nr. 17, Alte Würzburger Straße, sogenanntes Klinglerkreuz, 1590): 250 Zentimeter hoch, roter Sandstein, gelb gefasst. Die Inschrift nennt den Montag nach dem zweiten Adventssonntag 1590 und die Witwe Elisabeth Klinglerin als Stifterin; unter der Inschrift steht ein Schachbrettmuster im Kreis. Kolb ordnet das Kreuz einem Meister zu, dessen Kreuze er in der Gruppe 16 ff. zusammenfasst.
In der Stadtgeschichte (Büscheme) · In der Karte der Grenzsteine
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