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Das Freudenberger Rathaus (1499/ erweitert 1605)

Das Freudenberger Rathaus (1499/ erweitert 1605)

Aufgenommen am 15. Mai 2012 · Standort 49.74155, 9.32303

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Das Freudenberger Rathaus (1499/ erweitert 1605) Freudenberg am Main: Einen äußerst umfangreichen Überblick über die Geschichte Freudenbergs bietet dieHomepage der Stadt Freudenberg! . Kurzüberblick (Quelle: de.wikipedia.org): 1159 wird Freudenberg als Lüllenseit erstmals urkundlich erwähnt. Zwischen 1160 und 1235 erbaut das Fürstbistum Würzburg, zu dem der Ort damals gehört, zunächst die erste Burg (Räuberschlößchen) und dann die Burg Frouwedenberch, deren Name sich dann auf die Siedlung überträgt. Im Jahre 1287 wird der Ort Freudenberg erstmals in einer Urkunde als Stadt (castrum et civitas = Burg und Stadt) bezeichnet. Am 9. September 1295 bestätigt der Würzburger Fürstbischof den Grafen von Wertheim die Belehnung mit Burg und Stadt. Kaiser Ludwig der Bayer verleiht 1333 das Gelnhäuser Stadtrecht an Wertheim. Damit ist das Recht verbunden, einen Wochenmarkt abzuhalten und die niedere Gerichtsbarkeit selbst durchzuführen. 1362 wird der Stadt durch Kaiser Karl IV. auch das Zollrecht verliehen. Vierzehn Jahre später erhält die Stadt vom Kaiser auch die Hochgerichtsbarkeit. Kirchlich gehört Freudenberg zu jener Zeit zum Bistum Mainz, weltlich jedoch zum Hochstift Würzburg. Die Stadt wird 1423 zum Sitz des Amtes Freudenberg, das neben der Stadt selbst auch Ebenheid, Boxtal und zwei Höfe umfasst. 1499 wird das Rathaus von Freudenberg unter Graf (Er)Asmus von Wertheim erbaut. Das Asmuswappen befindet sich noch heute am Rathaus. (Die Jahreszahl 1605 über dem Eingang ins Rathaus zeugt von einer grundlegenden Erweiterung in jenem Jahre.) Nach dem Tod des letzten Wertheimer Grafen 1556 fällt das Lehen an das Fürstbistum Würzburg zurück. Nachdem zunächst die Grafen von Stolberg beliehen werden, gehen Stadt und Burg 1581 an die Herrschaft Löwenstein-Wertheim. Um die Wende zum 17. Jahrhundert trifft die Hexenverfolgung auch Freudenberg: 150 Bewohner der Stadt werden bis 1632 als Hexen und Hexer verbrannt. 1612 fällt die Stadt erneut an das Fürstbistum Würzburg zurück. Im Rahmen der Mediatisierung kommt Freudenberg 1803 an die Grafschaft Löwenstein-Wertheim-Freudenberg. Aber bereits 1806 wird die Stadt mit der Rheinbundakte badisch. Zunächst noch dem standesherrlichen Amt Löwenstein-Wertheim-Freudenberg zugehörig, kommt die Stadt mit dessen Auflösung 1813 zum Amt Wertheim, mit dem es 1938 im Landkreis Tauberbischofsheim aufgeht. Die Kreisreform 1973 führt schließlich zur Zugehörigkeit zum neuen Tauberkreis, der seit 1974 Main-Tauber-Kreis heißt. 1935 verliert Freudenberg das Stadtrecht, das dem Ort erst 1956 wieder verliehen wird. Der historische Stadtkern Freudenbergs steht als Gesamtanlage seit 2004 unter Denkmalschutz. Oberhalb der Stadt erhebt sich die Ruine der Freudenburg, die auf das späte 12. Jahrhundert zurückgeht. Die Friedhofskapelle St. Laurentius stammt in ihren ältesten Teilen von 1149. Die alte katholische Pfarrkirche St. Laurentius wurde 1691/92 errichtet, eine neue, ebenfalls St. Laurentius geweihte katholische Pfarrkirche 1957.

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