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Blick vom Kreuzigungsbildstock (1719) zum Kruzifix (1896) am alten Amorbacher Weg

Blick vom Kreuzigungsbildstock (1719) zum Kruzifix (1896) am alten Amorbacher Weg

Aufgenommen am 30. Juni 2014 · Standort 49.65415, 9.27606

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Kreuzigungsbildstock (1719) am alten Weg von Amorbach nach Reichartshausen Der monolithische Sandsteinbildstock steht an den Kreuzwiesen, am alten Weg, der von Reichartshausen über Neudorf nach Amorbach führt (Neudorfer Weg). Dieser Weg wurde jahrhundertelang u.a. auch als Prozessionsweg der Amorbacher zur Reichartshauser Kirche St. Mauritius benutzt. (Reichartshausen ist die älteste Filiale der Pfarrei Amorbach.) . Die äußeren Seitenflächen des Satteldach-Nischenoberteils sind –wie üblich für die regionalen Bildstöcke dieser Art- mit einfachen Kreuzreliefs verziert. In der flachen Nische findet sich schließlich ein Kreuzigungsrelief mit einem sehr dünnen Jesus und der Inschrift IN RI unter dem Querbalken (links und rechts vom Gekreuzigten; zusätzlich viel kleiner auch noch auf dem Kreuzkopf). . Auf dem vierkantigen Bildstockstamm ist nur vorne, ganz oben die Jahreszahl eingehauen: . i7i9 (1719) . Weitere Inschriften sind nicht vorhanden. Kruzifix (1896) am alten Amorbacher Weg (Reichartshausen) Das Kruzifix steht auf den Kreuzwiesen, am alten Weg, der von Reichartshausen über Neudorf nach Amorbach führt (Neudorfer Weg). Dieser Weg wurde jahrhundertelang u.a. auch als Prozessionsweg der Amorbacher zur Reichartshauser Kirche St. Mauritius benutzt. (Reichartshausen ist die älteste Filiale der Pfarrei Amorbach.) Offenbar wurde das Kreuz aus diesem Grund (Pilger-/Prozessionsweg) dort errichtet, denn die Inschrift (Sockelvorderseite) spricht direkt die Pilger an: . Pilger. rette deine Seele. Für die ich am Kreuz gestorben bin. . Seitlich am Sockel findet sich ein weiterer Spruch: . (Ein) Kreuz verz(???) nicht. . (Ein Kreuz verzeiht (verzagt?) nicht.) . Und auf der anderen Sockelseitenfläche: . Durch Kreuz zum Licht. . Hier hat sich ganz unten zudem der Bildhauer verewigt: . Ch. Ziegler. T.bischofsheim. . Auf der Sockelrückseite folgt schließlich der Stiftervermerk: . Errichtet von Michael Adam Hess u. M. Theresia seine Ehefrau 1896.

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