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Blick übers Gollachtal zum Bergfried der Ruine Reichelsburg

Blick übers Gollachtal zum Bergfried der Ruine Reichelsburg

Aufgenommen am 28. Mai 2013 · Standort 49.54864, 10.04752

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Ruine Reichelsburg: Zur Ruine Reichelsburg existiert eine umfangreiche Wikipedia-seite. Dort ist u.a. zu lesen, dass die Reichelsburg erstmals um 1230 als Reigirberc als Besitz der Brüder Gottfried und Konrad von Hohenlohe-Brauneck erwähnt wird. Nach dem Erlöschen der Linie Hohenlohe-Brauneck erhielt dann 1401 der Reichserbkämmerer Konrad von Weinsberg die Reichelsburg zum Lehen. Nach dessen Tod übernahmen 1448 dessen Söhne Phlipp der Ältere (Reichserbkämmerer) und Philipp der Jüngere (Geistlicher) die Reichelsburg und wohnten dort auch gemeinsam. Unter ihrer Herrschaft wurde 1477 Reinhard Truchsess von Baldersheim Amtmann auf der Reichelsburg. Nach dem Aussterben der Herren von Weinsberg gehörte die Burg ab 1521 dann schließlich vollständig dem Hochstift Würzburg. Sie wurde zunächst nicht mehr belehnt, aber von Georg von Rosenberg als Amtmann des Hochstifts bewohnt. Am 22. April 1525, dem Samstag nach Ostern, wurde die Reichelsburg dann -ebenso wie auch die nahe Burg Brauneck- vom Bauernheer im Bauernkrieg geplündert und zerstört. Georg von Rosenberg zog daraufhin ins Schloss Aub um. Die Burg wurde später zwar teilweise wieder hergestellt und auch wieder bewohnt, hatte aber an Bedeutung verloren. Ab spätestens 1750 wurde dann die Reichelsburg nicht mehr bewohnt und verfiel. Bis in die erste Hälfte des 19. Jhd. muss sie jedoch noch erstaunlich gut erhalten gewesen sein. Dann wurde sie aber von den Bewohnern der umliegenden Orte nach und nach abgebrochen, weil diese die Steine als Baumaterial für ihre Häuser nutzten. . verwendete Quelle: de.wikipedia.org

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