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Bildstock-Stamm (1763) an der Alten Straße, bei der Abzweigung auf den Hammberg

Bildstock-Stamm (1763) an der Alten Straße, bei der Abzweigung auf den Hammberg

Aufgenommen am 1. März 2014 · Standort 49.63148, 9.68089

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d02093 Bildstock-Stamm (1763) an der Alten Straße, bei der Abzweigung auf den Hammberg (TBB) An der alten Straße von Tauberbischofsheim Richtung Würzburg steht unmittelbar nach der Abzweigung des Weges hoch auf den Hammberg ein Bildstockstamm, der jahrelang im Schlehengebüsch verborgen war. Das Oberteil des Bildstocks fehlt und der Sockel befindet sich inzwischen großteils unter der Erdoberfläche, so dass heute nur noch der vierkantige Stamm und die beiden ersten Zeilen der Sockelinschrift zu sehen sind: . DER GERE= CHTE KOMT (...) . Diese zwei Zeilen genügen jedoch, um mehr über den Bildstock herauszufinden: Karl Kolb (s.u.) fand den Bildstock Anfang der 1950er Jahre nämlich noch mit Oberteil und vollständig lesbarer Inschrift vor. Er beschreibt das Oberteil so: . Jesus, kreuztragend, Simeon, zwei Krieger und ein Anführer. Darüber im Wolkenkranz Seraphim. Das Oberteil war weiterhin nach Kolb wohl ca. 75cm hoch, aus rotem Sandstein und relativ gut erhalten. . Die Sockelinschrift gibt Kolb –ohne Zeilenumbrüche- wie folgt an: . Der Gerechte komt umb und niemand ist der es in seinem Herze bedenkt ES. 57. V. PMMR 1763. . Der Bildstock stammt also offenbar im Jahr 1763 von PMMR gestiftet. Dabei dürfte es sich vermutlich um zwei Personen, P.M. und M.R., handeln. Da es sich bei zwei Stiftern meist um ein Ehepaar handelt, könnte R. der erste Buchstabe des Mädchennamens der Stifterin sein, die mit Vornamen wohl Maria oder Margaretha hieß. Der Ehemann hieß mit Vornamen wahrscheinlich Peter, Philipp oder Paulus. verwendete Quelle: Kolb, Karl. Bildstöcke im Taubertal. (Tauberbischofsheim: Wig-Verlag 1952); S.26, Nr.117

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Brenner-Kreuzschlepper (Bildstock-Stamm 1763)

Aus der Karte der Grenzsteine

Nach Kolb 1952 (Nr. 117, Alte Straße, 1763): Jesus mit dem Kreuz, Simeon, zwei Krieger und ein Anführer, darüber in einem Wolkenkranz Seraphim. 75 mal 150 Zentimeter, roter Sandstein, gelb gefasst. Die Inschrift lautet „O Jesus erbarm dich unser“, dazu ein Bibelzitat nach Jesaja und die Jahreszahl 1763. Von dem Bildstock ist heute nur noch der Stamm erhalten.

In der Stadtgeschichte (Büscheme) · In der Karte der Grenzsteine

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