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Am Startpunkt der ehem. Bergbremsbahn (1906) zum Abtransport der gebrochenen Sandsteine

Am Startpunkt der ehem. Bergbremsbahn (1906) zum Abtransport der gebrochenen Sandsteine

Aufgenommen am 23. Mai 2014 · Standort 49.68999, 9.27419

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Die ehem. Miltenberger Bergbremsbahn (1906) Unter anderem hier, in den Waldabteilungen Haag und Steige, ca. 200 Höhenmeter oberhalb von Miltenberg, wurden vermutlich schon seit dem Mittelalter die wegen ihrer Feinkörnigkeit und besonderen Farbintensität begehrten Miltenberger Sandsteine gebrochen. Damals befanden sich aber vermutlich die meisten Steinbrüche in unmittelbarer Nähe zum Mainufer (Abtransport der Steine). In großem Maßstab begann der Sandsteinabbau hier oben erst im Jahr 1890, zeitweise wurden bis zu 100 Arbeiter beschäftigt. Da der Abtransport der Steine runter ins Tal aber große Probleme bereitete (die schweren Fuhren zerstörten rasch die Wege), ließ im Jahr 1906 der Steinbruchpächter Braunwarth auf eingene Kosten eine Bergbremsbahn bauen, die die Steine von hier nach unten zur Fuhrlage Steinig transportierte, wodurch über die Hälfte des Fuhrlohns eingespart werden konnte. Die Steinhauerplätze, wo die gebrochenen Steine weiter verarbeitet wurden, befanden sich direkt am Mainufer, ungefähr dort, wo die Miltenberger Luitpoldstr. auf den Main stößt. Der Betrieb des letzten noch genutzten Steinbruchs hier oben wurde erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts eingestellt. . verwendete Quelle: Infotafel direkt vor Ort (Wilhelm Otto Keller)

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