Büschemer Persönlichkeiten

Wüst, Georg Adam Wüst

vor 1692 – nach 1739

Benefiziatverwalter · Notar

Die Belege

1717-1739 · Amtsträger: Benefiziatverwalter

zugleich Oberzöller (Zollerbeber) und Notar kaiserlicher Autorität. Er studierte 1692 an der Universität Würzburg Logik. Nach einer bei J. Berberich61 zitierten Urkunde brachte seine Tochter Maria Anna, verheiratet mit dem aus Königshofen stammenden Kaufmann Hornung, aus Loreto (Italien) ein Partikel des hl. Kreuzes nach Bischofsheim; es wurde in eine Monstranz gefasst und in der Stadtkirche im Kreuzaltar-Tabernakel aufbewahrt.

Quelle: Stadtchronik 1997 (Müller & Gehrig) | auch genannt: J. Berberich, Geschichte der Stadt Tauberbischofsheim (1895) (im Text zitiert)

1717-1739 · Amtsträger: Notar

Georg Adam Wüst, 1717-1739 Benefiziatverwalter in Bischofsheim, zugleich„Caesarea Majestate Notarius publice iuratus" (öffentlich vereidigter Notar von kaiserlicher Majestät), bezeugte am 13. Februar 1736 „sigillo minori Notariatus" (mit dem kleineren Notariatssiegel), dass der Dittwarer Pfarrer Johann Adam Frank auf einem Pfarreigrundstück eine Behausung und eine Kelter auf eigene Kosten erbaute.9 Wie die meisten Notare in dieser Zeit drückte er mit Siegellack sein Siegel auf die Urkunde. Die Unterschrift ist unleserlich. Das Siegel selbst, dessen Durchmesser nur 2 cm beträgt, gleicht dem Wappen, das man für die Familie Wüst auch sonst findet, z. B. auf der bei der Peterskapelle befindlichen Grabplatte seines Vaters, des Sonnenwirts Johann Jakob Wüst: im unteren Teil ein halbes Mühlrad, darüber ein Mann mit drei Blüten oder einem Kleeblatt.

Quelle: Stadtchronik 1997 (Müller & Gehrig)

Weitere Personen namens Wüst

Im Personen-Index lässt sich dieser Eintrag im Zusammenhang durchsuchen, mit unscharfer Namenssuche, Registern und Zeitstrahl.