Büschemer Persönlichkeiten

Krug, Franz Krug

vor 1880 – nach 1913

Gastwirt

Die Belege

1898-1913 · Wirtsfolge des Gasthauses „Zur Bretze“

Gastwirt „Zur Bretze"; er heiratete 1898 Emma Herold, eine Gastwirtstochter aus Waldstetten. 1913 verkaufte er das Gasthaus an Georg Frohmüller aus Grünsfeld, der es wenig später an den Metzger Karl Lipp weiterverkaufte. Franz Krug übernahm 1913-1922 den „Volksgarten" und war 1925-1929 Sonnenwirt.

Quelle: Stadtchronik 1997 (Müller & Gehrig)

1913-1922 · Wirtsfolge des Gasthauses „zum Volksgarten“

Gastwirt aus Dittigheim, übernahm 1913 die Schankwirtschaft „Zum Volksgarten“. 1922 verkaufte er die Gebäude an das Badenwerk. Obwohl ihm der Kaufpreis von 800.000 RM durch die Inflation fast völlig entwertet wurde, kaufte er 1925 das Gasthaus „Zur Sonne".

Quelle: Stadtchronik 1997 (Müller & Gehrig)

1925-1929 · Wirtsfolge des Gasthauses „Zur Sonne“

Sonnenwirt. Er stammte aus Dittigheim und war seit 1913 Inhaber der Gaststätte „Zum Volksgarten", die er im Oktober 1922 an das Badenwerk für 800.000 RM verkaufte. Durch die Inflation wurde ihm dieser Betrag wenig später fast völlig entwertet. Trotzdem kaufte er im April 1925 das gesamte Anwesen der „Sonne" und baute die Gaststätte nach von Architekt Diemer gefertigten Plänen um. Mit seinem Antrag auf Gaststättenerlaubnis stieß er beim Wirteverein und bei den zuständigen Behörden auf erheblichen Widerstand: es gebe in Tauberbischofsheim bereits 13 Gastwirtschaften, dazu 4 Konditoreien; auch das Angebot an Fremdenzimmern sei groß genug. Das Bezirksamt lehnte den Antrag ab, der Gemeinderat befürwortete ihn jedoch. Sogar der badische Landtag in Karlsruhe wurde eingeschaltet. Im März 1927 wurde die Gaststättenerlaubnis erteilt und die beantragte „ Verlegung der Gastwirtschaft zum Volksgarten in das von Zahntechniker Ruppert erworbene Haus am Sonnenplatz"l4 genehmigt. Franz Krug starb schon im April 1929. Daraufhin führte zunächst seine Witwe Emma Krug, geb. Herold, den Betrieb bis 1939 weiter, übertrug ihn dann aber an ihre Tochter Frieda und ihren Schwiegersohn Karl Hofer.

Quelle: Stadtchronik 1997 (Müller & Gehrig)

Weitere Personen namens Krug

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