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Zweigehäusiger gotischer Sakramentsbildstock (1515)

Zweigehäusiger gotischer Sakramentsbildstock (1515)

Aufgenommen am 31. März 2012 · Standort 49.57143, 9.70384

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Zweigehäusiger gotischer Sakramentsbildstock (1515) Zweigehäusiger gotischer Sakramentsbildstock (1515): Einer der ältesten Bildstöcke Tauberfrankens und ursprünglich auch einer der kunstvollsten (vor einer Renovierung im Jahre 1981, bei welcher die meisten Verzierungen verloren gingen). - Einzige (noch vorhandene) Inschrift: 1515 - Nach einer Sage soll im Bauernkrieg, im Jahre 1525, die Ehefrau des Amtmanns Philipp von Riedern an diesem Bildstock die Bauern um Gnade für das Leben ihres Mannes angefleht haben, nachdem diese ihn bei der Einnahme des Oberlaudaer Schlosses gefangen genommen hatten. - Nach Kolb war der Bildstock im Jahr 1952 (noch) bunt bemalt. In der oberen Nische stand damals außerdem eine Gipsfigur des Heiligen Josefs, in der unteren ein barockes Holzfigürchen, welches vermutlich den Heiligen Jakobus darstellte. Quellen: Heimat- und Kulturvereine Lauda & Königshofen (Hrsg.) Bildstöcke, Kreuze und Madonnen - Steinerne Zeugen der Volksfrömmigkeit. Stieber-Druck (Lauda, 1984) Karl Kolb Bildstöcke im Taubertal. (Wig-Verlag Tauberbischofsheim, 1952)

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