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Von der Geißelsäule (1677) am Hemmerich aus kann man das Kloster Triefenstein auf der anderen Mainseite sehen

Von der Geißelsäule (1677) am Hemmerich aus kann man das Kloster Triefenstein auf der anderen Mainseite sehen

Aufgenommen am 23. August 2013 · Standort 49.81485, 9.61027

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Geißelsäule (1677) am Hemmerich (Lengfurt): Auf einem schmalen, relativ hohen Vierkantsockel, der ohne Inschrift, aber dafür mit kreisrunder, blütenähnlicher Verzierung auf seiner Vorderseite daher kommt, steht eine Rundsäule, welche oben in einem quaderförmigen Vierkantstück endet. Auf diesem ist groß auf der Vorderseite die Jahreszahl 1677 eingehauen. Auf diesem Endstück ruht ein kleiner, trapezförmiger Sockel mit Renovierungsinschrift auf seiner Vorderseite (MIR / 1754), auf welchem eine gut ausdrucksstarke Freifigur steht: Es handelt sich um den gegeißelten Jesus, zwar ohne Dornenkrone, dafür aber mit beiden Händen an eine bauchige Säule gebunden. Laut Infotafel direkt neben dem Bildstock wurde der Bildstock im Jahre 1677 von einem Michael Rammes gestiftet und 1754 von dessen gleichnamigem Enkel (vgl. Inschrift) erstmals renoviert. -- verwendete Quelle: Infotafel Zeugnis der Frömmigkeit - Bildstöcke (Europäischer Kulturweg Triefenstein 1 und 2), Archäologisches Spessart-Projekt e.V.. Kloster Triefenstein: Laut de.wikipedia.org wurde das Kloster Triefenstein im Jahr 1102 (bzw. bereits 1088) durch Gerung, einen ehemaligen Dekan des Stifts Neumünster (Würzburg) als Kloster der Augustiner Chorherren gegründet. 1803 wurde es im Zuge der Säkularisation dann aufgelöst. Die Errichtung der vier Flügel des heutigen Konventbaus erfolgte unter Mitwirkung von Joseph Greissing zwischen 1696 und 1715 (Quelle). Heute wird das Kloster von der evangelischen Christusträger-Bruderschaft bewohnt, so dass es nur zu bestimmten Terminen besichtigt werden kann.

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