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Seltenes Doppelkreuz (Ende 16. Jhd.)

Seltenes Doppelkreuz (Ende 16. Jhd.)

Aufgenommen am 31. März 2012 · Standort 49.56835, 9.70799

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Seltenes Doppelkreuz (Ende 16. Jhd.) Seltenes Doppelkreuz (Ende 16. Jhd.): Außer INRI und dem Steinmetzzeichen des Laudaer Meisters (siehe unten) sind keine weiteren Original-Inschriften (mehr) vorhanden. K. Kolb erwähnt noch eine Inschrift Renoviert von MAN 1860. Aufgrund des Steinmetzzeichens (siehe unten) ist der Bildstock aber auch ohne Jahresangabe sicher auf das Ende des 16. bzw. die ersten Jahre des 17. Jahrhunderts zu datieren. Das Kreuz wurde als Doppelkreuz mit Korpi auf beiden Seiten geschaffen, da es ursprünglich an der Gabelung zweier alter Verbindungswege, nämlich des Mühlenweges mit dem Tauberbrückenweg, stand. Das Kreuz wurde von einem Steinmetz geschaffen, welchen Kolb (Bildstöcke im Taubertal, 1952) den Laudaer Meister nennt: Von ihm existieren noch 7 Kreuze sehr ähnlicher Artin der Gegend, drei davon in Lauda. Da von ihm außerdem eine Grabplatte in derFriedhofskapelle Lauda (Liebfrauenkapelle) und die Wappen am Rathaus und am Haus Hellinger stammen, liegt die Vermutung nahe, dass er in Lauda lebte. Quellen: Heimat- und Kulturvereine Lauda & Königshofen (Hrsg.) Bildstöcke, Kreuze und Madonnen - Steinerne Zeugen der Volksfrömmigkeit. Stieber-Druck (Lauda, 1984) Karl Kolb Bildstöcke im Taubertal. (Wig-Verlag Tauberbischofsheim, 1952)

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