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Pieta (1729) am Beginn des Weges nach Wenschdorf

Pieta (1729) am Beginn des Weges nach Wenschdorf

Aufgenommen am 30. Juni 2014 · Standort 49.65989, 9.28192

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d02234 Pieta (1729) in Reichartshausen am Beginn des Weges nach Wenschdorf Die Pieta steht im Ort am Beginn des Weges nach Wenschdorf (Weingärtenstr.), in einer tiefen Mauernische an der Hofeinfahrt zum Anwesen Nr.5. Der Bildstock steht nicht mehr an seinem Originalstandort: Ein Versetzungsvermerk ganz unten auf der Sockelvorderseite liefert nämlich Details zum nahen Originalstandort: . (vom) Straßeneck hierher gesetzt und erneuert von Karl Fleckenstein 1946 . Die letzte Ziffer ist nur schwer zu erkennen, es könnte auch 1940 (unwahrscheinlicher) lauten. . Das Pietarelief auf der Oberteilfrontseite wird seitlich von jeweils einem beflügelten Engelskopf und nach oben von einem bekrönenden Kreuz umrahmt. Unter der Pieta findet sich –noch auf dem Oberteil- ein erstes, ungefähr ovales Inschriftenfeld: . O maria Deine Schmertze seind so Dieff verwunD in Deinem hertze . Das Oberteil ruht auf einer Rundsäule, die wiederum auf einem relativ hohen, aber schmalen Sockel steht. Auf der Sockelvorderseite folgt die Stifterinschrift: . GOTT UND MARIA ZU LOB UND EHR HAT DIESEN BILT STOCK AUF RICHTEN LASEN ADAM HENRIG UND ANNA MARIA SEI NE HAUSFRAU 1729 . Der Familienname Hennrich kommt noch heute in Reichartshausen vor, Fleckenstein im nahen Amorbach. . siehe auch: de.wikipedia.org: Liste der Baudenkmäler in Amorbach

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