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Offene Flurkapelle bei der Vereinigung von Wein- und Schulstrasse

Offene Flurkapelle bei der Vereinigung von Wein- und Schulstrasse

Aufgenommen am 22. Februar 2013 · Standort 49.61891, 9.58962

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Offene Flurkapelle in Königheim bei der Vereinigung von Wein- und Schulstrasse: Im Innern der offenen Flurkapelle befindet sich ein Altar mit Rückwand (beides aus rotem Sandstein). Die Rückwand weist eine große Nische auf, die oben halbkreisförmig, muschelartig gewellt abschließt. Über der Nische als Aufsatz noch ein halbkreisförmiger Bogen, der rechts und links von jeweils einer Art nach oben gerichtetem Türknauf umrahmt wird. Vor der Nische steht heute -neben einigen Topfpflanzen- eine bunte Marienfigur aus dem (mittleren bis späten) 20. Jahrhundert ohne künstlerischen Wert. . Auf der Vorderseite des Altars -man könnte es auch die Vorderseite des mächtigen Sockels nennen- findet sich ein ovales Inschriftenmedaillon, das eine 10- oder 11-zeilige Inschrift beinhaltet. Von der lateinischen Inschrift sind allerdings die letzten 3 oder 4 Zeilen teilweise bzw. vollständig abgeblättert. Nachfolgende Angaben in [ ] sind nicht mehr zweifelsfrei zu erkennen. ??? zeigen vollständig fehlende Textpassagen an: EIA MATER FONS AMORIS, FAC NOS SENTIRE VIM DOLORIS, VT TECVM LVGEAMVS ET SENTIAMVS FRVCTVM. DOMINICAE SACRAE PASSIONIS IN qVEM FINEM DOLORISSIMAE VIRGINI MATRI STATVAM HANC PONI CVRA[RVNT] H[E]?????[Vs] DÖRR ET [MARIA] [CATHARINA] ????? [E] (oder L?) [IVS] ???? (????) . Die Jahreszahl, die wohl in der letzten oder vorletzten Inschriftenzeile stand, ist also nicht mehr zu erkennen. Ich würde den Bildstock aber auf das (mittlere) 19. Jhd. datieren, womöglich stammt er aber sogar schon aus dem späten 18. Jhd.

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