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Monolithischer Bildstock von 1625

Monolithischer Bildstock von 1625

Aufgenommen am 28. Februar 2014 · Standort 49.65902, 9.34166

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Monolithischer Bildstock von 1625 Der Sandstein-Bildstock hat die typische Form monolithischer Bildstöcke des frühen 17. Jahrhunderts. Der gefaste Stamm geht in ein nur unwesentlich breiteres Nischenoberteil mit mit Satteldach, Kreuzbekrönung (mit Inschrift INRI) und einfachen Kreuzreliefs auf den Seitenflächen über. In der Nische steht heute eine kleine Figur des Heiligen Wendelin. Der Bildstock ist grob repariert worden, offenbar war er im oberen Stammdrittel, am Ende des gefasten Bereichs, entzwei gebrochen Durch die Ausbesserung ist die Inschrift (vorne auf dem Stamm) leider teilweise verloren gegangen. Der noch zu entziffernde Teil der Inschrift lautet: M B 1[?]25 M[????]N[S] BA[????] [S]E[Y?????] [B][????][R]A SEI [??] EHLIC HE HAU[S] [F]RUWE WINTICH BUCHEN . Auch die Jahreszahl ist also nicht mehr vollständig vorhanden. Die Form des Bildstocks läßt aber schon den Schluss zu, dass er aus dem 17. Jhd. stammen sollte. Die Liste der Baudenkmäler in Eichenbühl (s.u.) bestätigt dies, indem sie das Stiftungsjahr mit 1625 angibt. Der Nachname des Stifterehepaars könnte Barberich (Berberich) oder Barres (Berres) gelautet haben – beides sind in Windischbuchen vorkommende Namen (Quelle: Windischbuchener Gedenkstein für die Gefallenen des 1. & 2. Weltkriegs). Ergänzt könnte die Inschrift somit sinngemäß gelautet haben: . M.B. 1625. Martin Berberich (bzw. Berres, Baumann oder Bauer?) Selig (?) Barbara seine eheliche Hausfrau, Windischbuchen . siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Eichenbühl, dort Nr. D-6-76-119-82.

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