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Kreuzschlepper auf dem Galgenberg (1765)

Kreuzschlepper auf dem Galgenberg (1765)

Aufgenommen am 24. Juni 2012 · Standort 49.47899, 9.78892

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Kreuzschlepper auf dem Galgenberg (1765) Kreuzschlepper auf dem Galgenberg (1765): Inschrift auf der Säule: STEH SIE O MENSCH SCHAU MICH ANN BETRACHt MEIN SCHMERTZ UND BLAGENN DISS ALLeS HAT DEIN SÜND GetHAN DAS ICH DIS CREITZ MUS TRAGEN LUCE AMH CAPITEL DEN 10. IULI 1765 . Inschrift auf dem Sockel: Gott Zu EHReN HAtt Diese BILTNUS AUFRICHTeH LASENN SEBAStIAN MÜNIG. U. MARIA DeReSA S.E.F. [= seine EheFrau] UND CONRAT MOHR S.E.F. ANA MARIA M . verwendete Literatur: Brandstetter-Köran, Michaela Bildstöcke im Taubertal um Bad Mergentheim, Weikersheim und Creglingen. (Bergatreute: Eppe 2000) Die letzte Hinrichtung auf dem Galgenberg: Am 1. Juli 1818 hielt der Kriminalgerichtshof Ellwangen im Mergentheimer Rathaus Gericht über den Raubmörder und Brandstifter S. von Zaisenhausen und verurteilte ihn zum Tode durch Enthauptung, Flechtung des Körpers aufs Rad und Stecken des Kopfes auf einen Spieß. Am 8. Juli 1818 besteigt von Zaisenhausen um 8 Uhr frühs von zwei Geistlichen begleitet am Rathaus den Schinderkarren und wird zum Richtplatz am Galgenberg geführt. Der erste Stab wird am Rathaus, der zweite am Oberen Tor und der dritte schließlich am steinernen Heiligen Kreuz (obiger Kreuzschlepper?) über ihm gebrochen. Der Hinrichtung schauten 8000 Menschen zu. - Quelle: bad-mergentheim-950-jahre.de

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