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Irtenberger Wald (Hühnerberg) - Grab Niklas Schmidt 25.7.1866

Irtenberger Wald (Hühnerberg) - Grab Niklas Schmidt 25.7.1866

Aufgenommen am 19. November 2010 · Standort 49.74879, 9.77992

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Inschrift auf dem Kreuz: Hier ruht der Gefreite Niklas Schmidt Junkersdorf b. Ebern* 10.11.1842 +25.7.1866 Kgl.bay. 14.Inf.Reg. Das Schild auf dem Kreuz und die Informationstafel neben dem Grab wurden 11/2010 vom Freundeskreis Waldbrunner Denkmäler angebracht. Inhalt der Infotafel neben dem Grab: Der Deutsche Krieg oder "Bruderkrieg" von 1866 in unserer Heimat Der 25./26. Juli 1866 ist ein markantes Datum für unsere engere Region im Bereich nordwestlich des Irtenberger Waldes. Die Kämpfe bei Helmstadt, Uettingen und Roßbrunn läuteten die Endphase der kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Preußen und Österreich mit ihren Verbündeten ein. Die tapferen Bayern, von ihren Waffenbrüdern des VIII. Bundeskorps leider im Stich gelassen, mussten sich letztendlich der besseren Ausrüstung des Gegners beugen und nach Würzburg zurück weichen. Tage später fanden u.a. im Eisinger Pfarrhaus Friedensverhandlungen statt und am 9. September 1866 kehrten die Preußen nach kurzer Besatzungszeit Würzburg dann endgültig den Rücken. Auf beiden Seiten gab es wiederum zahlreiche Tote zu beklagen und sie wurden in Friedhöfen, aber auch in Massen- und Einzelgräbern -über das weiträumige Kampfgebiet verstreut- zur letzten Ruhe gebettet. Auch in den Walddistrikten Neuesee und Irtenberger Wald sind einige Soldaten unter die Erde gekommen. Um das Andenken unschuldiger Kampfgenossen weiter in Ehren zu halten, haben wir die vier Einzelgräber der Abteilungen (Helmstadter-)"Höhe", "Hü(h)nerberg" (2) und "Johanniterholz" nahe dem Forsthaus Irtenberg in den Jahren 2000 bis 2003 wieder neu hergerichtet und die künftige Pflege übernommen. Dank neuer Erkenntnisse aus dem Staatsarchiv Würzburg und anhand von Gefallenen- und Vermisstenlisten aus dieser Zeit konnten wir die bislang anonymen Gräber nun endlich auch namentlich zuordnen. Im genannten Großraum der damaligen Kampfeshandlungen geben zudem heute noch eine ganze Reihe von Denkmälern und Exponaten Zeugnis dieser unseligen Tage. Mit Fuhrwerk-Exkursionen zu diesen Stätten wollen wir die Erinnerung wach halten und die Geschichte unserer näheren Heimat wieder neu beleben. Freundeskreis Waldbrunner Denkmäler - anno domini 2010 Weitere Infos: 1. Freundeskreis Waldbrunner Denkmäler 2. Marktgemeinde Helmstadt - Kulturweg Helmstadt zwischen allen Fronten

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