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Hl. Valentin-Bildstock (1792) an einer Weggabelung am Ortsrand von Großhornbach

Hl. Valentin-Bildstock (1792) an einer Weggabelung am Ortsrand von Großhornbach

Aufgenommen am 1. April 2013 · Standort 49.58958, 9.28827

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Hl. Valentin-Bildstock (1792) an einer Weggabelung am Ortsrand von Großhornbach: Das viereckige Oberteil des Bildstocks besitzt auf seinen beiden Seitenflächen -ohne Nische- flache, einfache Kreuzreliefs. Auch die Vorderseite weist keine Nische (mehr) auf: Es sieht aber so aus, als ob hier ursprünglich eine Nische gewesen wäre, in welche eine exakt passende Tonplatte eingesetzt wurde, welche das Reliefbild trägt. Die Platte ist seitlich jeweils mit einer Metallklammer am Gehäuse befestigt. Ich bin mir nicht sicher, ob es sich um das Originalbild handelt, da das Relief wenig verwittert ist und im Vergleich zum restlichen Bildstock relativ neu wirkt. Zu sehen ist auf dem Bild ein bärtiger, stehender Bischof mit Bischofsstab und Mitra, zu dessen Füßen eine weitere Person liegt und einen Arm -offenbar Hilfe suchend- Richtung Bischof nach oben streckt. Damit handelt es sich eindeutig um den Heiligen Valentin von Rätien, der -ungefähr im Jahr 435 geboren- einer der ersten Bischöfe von Passau war und oft mit einem ihm zu Füßen liegenden Kind abgebildet wird, da er als Schutzpatron gegen Epilepsie (früher umgangssprachlich Fallsucht -> Valentin...), Krämpfe, Gicht und Viehseuchen gilt. . Die ungeübte Inschrift lautet auf der Vorderseite des Vierkantstamms lautet: ZU EHr DEM HEiLiG En VA llEnD ini H AT ME r(?)GEr li nck Di SEn bi llSTk M AGEn lASEn 1792 . Das Jahr könnte auch 1742 lauten. Der Name des Stifters ist wohl als Merger Linck angegeben, vermutlich soll es Melger (Melchior) Linck heißen.

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