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Grabstein der 1612 an der Pest gestorbenen Ehefrau des Raths Hieronymus Elbert und deren nur 13 Monate alt gewordenem Sohn (südl. Außenwand der Lorenzkapelle)

Grabstein der 1612 an der Pest gestorbenen Ehefrau des Raths Hieronymus Elbert und deren nur 13 Monate alt gewordenem Sohn (südl. Außenwand der Lorenzkapelle)

Aufgenommen am 22. Juni 2012 · Standort 49.75515, 9.32067

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Grabstein der 1612 an der Pest gestorbenen Ehefrau des Raths Hieronymus Elbert und deren nur 13 Monate alt gewordenem Sohn (südl. Außenwand der Lorenzkapelle) Grabstein der 1612 an der Pest gestorbenen Ehefrau des Raths Hieronymus Elbert und deren nur 13 Monate alt gewordenem Sohn (südl. Außenwand der Lorenzkapelle): Inschrift unter der Abbildung eines dicken, auf einen Schädel gestützten halb liegenden Kindes: Anno 1612 den 14 Septembris ist in gott Sellig verschitten des Ehrnhafften Herrn Hironimos Elberts des Raths Alhie zu freudenberg Eheliche Haußfrau Anna leüthweinin undt Sein söhnlein Hironimus Seines Alters 13 Monadt deren unnd Allen sellen gott gnade Amen - vgl. auch: Cucuel, Ernst & Eckert, Hermann Die Inschriften des badischen Main- und Taubergrundes; Wertheim-Tauberbischofsheim. J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung (Stuttgart, 1942) ,Nr.303 (Seite 126) Wie ja u.a. auch die Gedenktafel über dem Friedhofsportal zu berichten weiß, regierte 1611/1612 der Schwarze Tod in Freudenberg: Über 500 Freudenberger starben an der Pest. Zwei dieser Pestopfer waren offenbar die Ehefrau Anna (geb. Leuthwein) des Freudenberger Ratsherrn Hieronymus Elbert und deren gemeinsamer 13 Monate alter Sohn Hieronymus junior. Wenige Jahre zuvor, im Jahr 1604, hatte sich Hieronymus Elbert einFachwerkhaus in der Freudenberger Hauptstraße (weiteres Foto hier) erbauen lassen.

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