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Försterbrünnlein

Försterbrünnlein

Aufgenommen am 5. April 2014 · Standort 49.67972, 9.41747

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Das Försterbrünnlein (nahe Gickelhof) Das Försterbrünnlein dürfte schon relativ lange existieren, evtl. gab es hier einen ersten Brunnen bereits seit der Gründung der Weiler Gickelhof, Otterhof bzw. Vorderer und Hinterer Meßhof, die spätestens Anfang des 16. Jahrhunderts entstanden sind. . Vor allem der Gickelhof litt lange Zeit stark unter Wassermangel. Scheuermann (s.u.) erwähnt, dass man über den Gickelhof sagte, er habe sieben Brunnen und kein Wasser. Im Jahre 1900 versuchte man dann schließlich, das Wasser des ca 600m südwestlich vom Gickelhof im Wald gelegenen Försterbrünnleins zu fassen. Das Wasser des Brünnleins wurde in den Hof geleitet, jedoch versiegte bei Trockenheit auch diese Quelle. Daher wurde dann ab 1921 schließlich Wasser von einer beim Otterbach gelegenen Quelle mit Hilfe eines hydraulischen Widders zum Gickelhof herauf geführt. Das Försterbrünnlein verlor daraufhin an Bedeutung und geriet weitestgehend in Vergessenheit. Auf den aktuellen, amtlichen topographischen Karten ist es nicht einmal mehr eingezeichnet. . Mehr Infos zum Gickelhof gibt es als Kommentare unter meinen Fotos zu den Gickelhof-Ruinen, z.B. unter diesem, detaillierte Informationen zur Wasserversorgung des Gickelhofs findet man in einem Artikel, der am 3.4.2014 in den Fränkischen Nachrichten erschienen ist. zitierte Quellen: (A) Scheuermann, Wendelin. Steinbach bei Wertheim. Geschichte eines fränkischen Bauerndorfes 1214-1940. (Wertheim: W. Hinckel Buchdruckerei, 1940), S. 163 (B) Hydraulischer Widder als Wasserspender, Artikel in den Fränkischen Nachrichten vom 3. April 2014 (C) Infos und Fotos zur Gickelhof-Wasserversorgung im Panoramio-Profil von Karl Höfert

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