Panoramio reincarnated

Einer der ältesten Bildstöcke der Region (teilw. 15. Jhd.)

Einer der ältesten Bildstöcke der Region (teilw. 15. Jhd.)

Aufgenommen am 24. November 2012 · Standort 49.67144, 9.63914

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Einer der ältesten Bildstöcke der Region: Der Bildstock mit dem Motiv des auferstandenen Christus, der seine Wundmale an den Handgelenken präsentiert, erinnert stark an den ähnlich alten Gamburger Bildstock. Eventuell diente dieser Gamburger Bildstock ja dem Werbacher als Vorlage? Der obige Bildstock besteht aus zwei oder gar drei unterschiedlich alten Teilen: Im Bildstockstamm (Kalkstein) ist an dessen oberem Ende eine Jahreszahl eingehauen: Ich erkenne 1497, es könnte aber auch 1447 sein; Kolb (s.u.) liest gar 1427, womit der Werbacher Bildstock nur 4 Jahre jünger als der Gamburger und damit der zweitälteste datierte Bildstock der Region wäre. Auf dem Stamm sitzt ein Zwischenstück aus rotem Sandstein, welches eine -heute großteils zerstörte- Inschrift trägt. Kolb erkennt hier noch die Jahreszahl 1630 und schreibt weiter, dass die restliche Inschrift sinngemäß wohl gelautet habe: Das Bild wurde auf Kosten des Julius Knaubes erneuert, damit man es mit gebeugtem Knie verehre. 1630 Soweit ich noch etwas entziffern konnte, muss es sich dabei im Original wohl um eine lateinische Inschrift gehandelt haben. Kolb vermutet aufgrund jener Inschrift, dass es sich beim Bildstock also womöglich um eine freie Kopie eines Originalbildstocks von 1427 handeln könne. Vielleicht wurde er aber auch nur damals das erste Mal renoviert und um das rote Sandsteinzwischenstück und -abschluss-Dach ergänzt. Auf jenem spitzen Dach über dem Bild findet sich als weitere Inschrift: ECCE HOMO - verwendete Literatur: Kolb, Karl. Bildstöcke im Taubertal. (Tauberbischofsheim: Wig-Verlag, 1952); S.9, Nr.2

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