Panoramio reincarnated

Dittwar - Mittelort

Dittwar - Mittelort

Aufgenommen am 13. Oktober 2011 · Standort 49.59007, 9.63586

Zum Bild

Kleindenkmal Nr. 18 (Dittwar): „Heilige Familie“ von 1782 im Dittwarer Mittelort Das zentrale Motiv auf der Vorderseite des Bildstockoberteils ist die Heilige Familie. Auf beiden Oberteilseiten finden sich jeweils eine Heiligen-Skulptur, vermutlich die Schutzpatrone der Stifter. Oben auf der Stammvorderseite ein weiterer Heiliger, dem allerdings der Kopf fehlt: Der Heilige Laurentius, charakteristisch dargestellt mit Rost und Märtyrerpalme. Ihm ist auch die Dittwarer Kirche geweiht. Der Bildstock stand ursprünglich etwas weiter oben an der Abzweigung von der Gissigheimer Straße. Original-Inschrift auf der Sockel-Vorderseite: GOT ZU EHRE N UND D ISEN HEILIGENHAD FRANZ WEBER U ND ANNA MARIA DISSEN BILTSTOK AU FRICHEN LASEN 17 82 Die Jahreszahl könnte auch 1787 lauten. Inschrift auf der Rückseite des Stammes: DURCH EINEHOCHWASSER KATASTROPHE WURDE AN FRONLEICHNAM 1984 DER MITTELORTTOTAL ZERSTÖRT. WIR DANKEN ALLEN HELFERN FÜR DEN WIEDERAUFBAU. Literaturangaben zum Kleindenkmal: Manfred Maninger, „Zeichen der Geschichte: Bildstöcke und Steinkreuze“, in: Kleemann, Hafner, Withopf, Zegowitz, Walz (Hrsg.), „300 Jahre Kreuzkapelle – Dittwarer Heimatfest 9./10. und 11. September 1983“, Lauda: Stieber-Druck 1983, S. 129-134; dort: Nr. 18 Manfred Maninger, „Chronik der Gemeinde Dittwar“, 1968; online auf: http://www.hkvdittwar.de/ (Homepage des Heimat- und Kulturvereins Dittwar e.V., abgerufen 10/2017); dort: Nr. 18 Manfred Maninger gibt die Inschrift in 1 (1983) ein wenig anders wieder: „Got zu Ehren und disen Heiligen Had Franz Weber und Anna Weber Disen Bildstock aufrichten lassen 1787“ und erwähnt, dass der Bildstock seit dem Bau der Hauptsraße im Dorf im Rathaus eingelagert sei und auf Renovierung hoffe (ursprünglicher Standort war laut ihm „an den Häusern Lorenz Krank und Ignaz Stephan“). Mittlerweile ist er ja wieder errichtet und offensichtlich renoviert. Die Renovierung dürfte die Ursache für die unterschiedliche Interpretation der Inschrtift sein, wobei unklar bleibt, welche Lesart der Originalinschrift am gerechtesten wird. In 2 (1968) schrieb Maninger noch, dass die Inschrift des Bildstocks –damals offenbar noch am Originalstandort- nicht mehr lesbar sei, weil sie sich unter der Erdoberfläche befand. Online: https://plus.google.com/u/0/+HBeierstettel/posts/P67AuYKTGH6

Schlagwörter

Im Bildarchiv lässt sich dieses Foto in voller Größe ansehen, auf der Karte verorten und mit der Umgebung vergleichen.

Ähnliche Aufnahmen