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Die Mariensäule (1741) vor dem Königheimer Rathaus

Die Mariensäule (1741) vor dem Königheimer Rathaus

Aufgenommen am 22. Februar 2013 · Standort 49.61812, 9.59473

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Die Mariensäule vor dem Königheimer Rathaus: Die Mariensäule (Typ: Immakulata) aus gelbem Sandstein zeigt Maria mit zum Gebet gefalteten Händen in einer Mondsichel stehend, um welche die Schlange gewunden ist. Direkt unter der Monsichel -auf dem Verbindungsstück zur runden, bauchigen Säule hin- die erste Inschrift: Du Bist schön meine Freun din und ist an Dir kein Fleck en. Cant.4. Ich will feindschafft setzen zwisch en Dir und Dem Weib[.] Sie wird Dir den Kopff zertretten [Cen 13] (?) . Auf dem Sockel dann die Stifterinschrift: Den 16ten May hat dies Bild auffri chten laßen zur Ehr Gotteß, und der unbefleckten empfän[g]: Maria andreaß G[l]o[c]k grünbaum Wirth alda und sein haus Frau Agatha. Ao 1741 . Kolb (s.u.) liest Einiges anders, z.B. 1742 und Kathata (was Hippler wiederum als Margaret zu erkennen glaubt...). Den Nachnamen des Wirts des Grünen Baumes, Glock, habe ich indes von Kolb übernommen, da der Name plausibel erscheint (er kommt noch heute in Königheim rel. häufig vor) - auf dem Sockel hätte ich heute allerdings eher Gok gelesen. . Der Grüne Baum befand sich einst im Ostteil des Königheimer Rathauses. -- verwendete Literatur: Kolb, Karl. Bildstöcke im Taubertal. (Tauberbischofsheim: Wig-Verlag 1952); S.46 (Nr.228)

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