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Die Marienkapelle (vor 1401/ 17. Jhd.)

Die Marienkapelle (vor 1401/ 17. Jhd.)

Aufgenommen am 8. Januar 2013 · Standort 49.51465, 10.00821

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Die Marienkapelle in Bieberehren: Die Marienkapelle (Vorgängerbau) wird erstmalig im Jahr 1401 urkundlich erwähnt. Sie war die Stiftung eines wohlhabenden Bürgers von Aub. Der heutige Bau dürfte aus dem 17. Jahrhundert stammen. In der Marienkapelle (und in der alten Pfarrkirche) sollen die Gräber derEdlen von Bieberehren gewesen sein. Einige sollen noch unter dem Bretterboden der Marienkapelle vorhanden sein. . Auf der Homepage der Gemeinde Bieberehren steht zur Marienkapelle folgendes: Die Marienkapelle an der Hauptstraße ist ein wesentlicher ortsbildprägender Teil des Ortes, wohl Begräbnisstätte des Auber Schultheißen Heinrich Rosskopf, Erinnerungsstätte an den Ortspfarrer Johann Georg Schlimbach, von besonderer ortsgeschichtlicher, volkskundlicher, kunsthistorischer und kunst- handwerklicher Bedeutung, Stätte des Gebets und der Frömmigkeit, zu der früher Leute vom Ort und der Umgebung gepilgert sind. Sie ist eine besondere heimatgeschichtliche Zeugin, die auf die interessante und reiche Dorfgeschichte, das Geschlecht der Hohenloher und Weinsberger und bedeutsame Persönlichkeiten des Ortes hinweist, eine religiöse Zeugin, die eine besondere Marienverehrung, die Verehrung der Vierzehn Nothelfer und des hl. Nepomuk in unserer fränkischen Heimat erkennen lässt und die in den Votivbildern auf weitere umliegende Wallfahrtsorte aufmerksam macht, eine kunstgeschichtliche Zeugin die in der Architektur des Baukörpers und der Innenausstattung die Stilformen des 18. Jahrhunderts in recht bemerkenswerter Form repräsentiert, ein wesentliches ortsbildbestimmendes Bauwerk Bieberehrens und damit ein unverwechselbarer, einzigartiger Bestandteil der großartigen Kulturlandschaft des Taubertales entlang der Romantischen Straße. In der Ortsmitte steht die stattliche Kapelle von den Maßen einer kleineren Pfarrkirche. Es wird ihr in der Ortsliteratur, immerhin unter Vorbehalt, eine ehemalige Wallfahrt zugeschrieben. Altbauer Karl Schiffmann notierte 1968 folgendes: Die Marienkapelle war vor der Reformationszeit eine Wallfahrtskirche, zu der die ehemaligen katholischen Ortschaften Reinsbronn, Freudenbach, Schirmbach und Steinach, die heute evangelisch sind, an den Muttergottesfeiertagen hierher nach Bieberehren gewallt sind.Das alte Beneficiatenhaus stand früher hinten im Garten, der jetzige Standort des Hauses diente bis 1590 als Stehplatz für die Wallfahrer, die in der Kapelle keinen Platz mehr fanden. 1583 besaß die Kapelle drei Altäre. Es waren zu dieser Zeit jedoch keine Paramente (Altar- und Kanzeldecken) vorhanden und es wurden keine Messen gelesen. Konrad von Weinsberg und seine Ehefrau, geborene von Hohenlohe-Brauneck, stifteten 1401 eine Ewige Messe in der Kapelle Unserer Lieben Frau. Der Bürger Heinrich Rosskopf zu Aub, der in der Kapelle begraben liegt 1412 ein Benefizium. In den letzten Jahren wurde die Kapelle innen und außen renoviert und 2005 fertiggestellt. . mehr Infos zur Geschichte Bieberehrens auf bieberehren.de (hier klicken)

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