Die Gamburger Tauberbrücke (ca. 1720) mit Nepomuk von 1730
Aufgenommen am 11. Februar 2012 · Standort 49.69334, 9.59756
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Die Nepomuk-Statue von 1730 auf der Gamburger Tauberbrücke (ca. 1720)
Nepomuk-Statue auf der Gamburger Tauberbrücke:
Direkt nach der Errichtung der Steinbrücke ca. 1720 wurde sie schon von der Gemeinde mit einer ersten Nepomuk-Statue versehen. Diese wurde jedoch beim Hochwasser 1724 von den Fluten fortgespült.
Die jetzige Statue des Heiligen Nepomuk wurde im Jahre 1730 vom Gamburger Johannes Bernhard Kaltwasser gestiftet, der nach Wien ausgewandert war. (Seit 1972 steht auf der Brücke nur noch eine Kopie, die Original-Statue von 1730 befindet sich zum Schutz im Tauberfränkischen Heimatmuseum in Tauberbischofsheim).
Die lateinische Inschrift auf dem Sockel der Nepomuk-Statue lautet:
AMORE ERGA
PATRIAM ET IN
HONOREM SAN
CTI JOANNIS NEPO
MUCENI HANC
STATUAM ERIGE
RE CURAVIT
JOANNES BERNA
RDUS KALTWASSER
ANNO DOMINI 1730
-
auf Deutsch:
Aus Liebe zur Heimat und zu Ehren des Heiligen Nepomuk hat diese Statue errichten lassen Johannes Bernhard Kaltwasser im Jahre des Herrn 1730.
Quelle und weitere Infos: Gamburg.de
Die Gamburger Tauberbrücke (ca. 1720) [mit Nepomuk von 1730]
Die Gamburger Tauberbrücke:
Die steinerne Gamburger Tauberbrücke wurde ca. 1720 erbaut.
Davor gab es an dieser Stelle bereits Holzbrücken, die von den damaligen, enormen Hochwassern immer wieder stark beschädigt bzw. vollständig abgerissen wurden, wie z.B. im Jahr 1720 die letzte Holzbrücke (mit Ziegeldach), die von den Fluten komplett fortgerissen wurde.
Bis zum 15. Jahrhundert existierte in Gamburg noch keine Brücke: Eine nahe Gamburg befindliche Furt, also eine flache Stelle der Tauber, wurde bis dahin zur Überquerung der Tauber genutzt. Diese Furt besaß für die Süd-Nord-Verkehrsroute eine wichtige Bedeutung und war vermutlich -neben der Tatsache, dass bei Gamburg damals Mainzer, Würzburger und Wertheimer Gebiet zusammen stießen- der entscheidende Grund, warum der Erzstift Mainz die Festung Gamburg immer stärker ausbaute, nachdem sie Mainz in der Regierungszeit des Erzbischofs Adalbert I. (1111-1137) als Schenkung erhalten hatte.
Quelle und weitere Infos: Gamburg.de
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