Panoramio reincarnated

Der Laukenhof (1242)

Der Laukenhof (1242)

Aufgenommen am 18. Mai 2012 · Standort 49.74288, 9.35433

Zum Bild

Der Laukenhof (1242) Der Laukenhof: . Im Jahr 1242 wird der Laukenhof (Luchenberg) erstmals erwähnt. . Am 18. April 1247 meldet Conrad von Dürn Bischof Hermann von Würzburg den Zehntverkauf seines Lehnsmannes Otto von Hainstadt am Dürrhof (Durreberg), Laukenhof (Luchenberc) und Wineden an das Kloster Bronnbach. . 1423 wird Freudenberg Amtsstadt für die Dörfer Ebenheid und Boxtal sowie für die Höfe Kirschfurt und Laukenhof. . Ab 1483 sind die Dörfer Ebenheid und Boxtal sowie die Höfe Kirschfurt und Laukenhof dann auch Filialen der Pfarrei Freudenberg. . Ab 1738 ist Matthäus Knörtzer Erbpächter des Laukenhofs. Als Bewohner des Laukenhofs hatte man natürlich regelmäßig den teils sehr steilen und finsteren Weg durch den Großen Wald runter nach Freudenberg zu gehen. Vermutlich um auf diesem Weg vor Unglück bewahrt zu werden, stiftete die Familie Knörtzer zwischen 1738 und 1750 insgesamt drei Bildstöcke/Skulpturen, die sie an verschiedenen Abschnitten des alten Viehweges Freudenberg-Laukenhof aufstellen ließ: Heilige Familie (1738) Dreiwegebild (1749) Kreuzschlaffe (1750) . 1803 wird der Laukenhof ebenso wie der benachbarte Dürrhof säkularisiert und geht in den Besitz des Fürstenhauses Löwenstein-Wertheim-Rosenberg über. . 1945: Da aufgrund des 2. Weltkriegs die Familie Ferdinand Reichsgraf von Magnis und Ehefrau Maria Anna, geb. Prinzessin zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg ihre große Besitzungen im Osten aufgeben und flüchten müssen, werden sie vom Gutspächter des in der Nähe des Laukenhofs gelegenen Dürrhofs, Sebastian Huber und dessen Ehefrau Irma, geb. Damm aufgenommen. Fürst Alois zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg schenkt seiner Tochter Maria Anna die dortigen Waldungen, die auch den Laukenhof, Dürrhofkapelle und das Waldhaus neben dem Dürrhof einschließen. Nach dem Tod des Grafen Ferdinand von Magnis 1996 geht das Erbe an dessen Sohn Antonius Reichsgraf von Magnis über. Auch der Laukenhof ist weiterhin Eigentum der Familie. Quelle: Homepage der Stadt Freudenberg/Main und Lauf, Helmuth. Bildstöcke, Hausmadonnen und Hausheilige in Freudenberg. FN-Druck (Tauberbischofsheim, 1982).

Schlagwörter

Im Bildarchiv lässt sich dieses Foto in voller Größe ansehen, auf der Karte verorten und mit der Umgebung vergleichen.

Ähnliche Aufnahmen