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Der Dühmigstein - Gedenkstein Todesstelle Eugen Dühmig (03. November 1891)

Der Dühmigstein - Gedenkstein Todesstelle Eugen Dühmig (03. November 1891)

Aufgenommen am 14. September 2011 · Standort 49.75070, 9.41289

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Der Dühmigstein - Gedenkstein Todesstelle Eugen Dühmig (03. November 1891) Inschrift auf dem Gedenkstein: Hier fiel am 3. Nov. 1891 Eugen Dühmig, Metzger & Brezenwirt von Boxthal, 25 Jahr alt durch Meuchlerhand. Wanderer: bete ein Vaterunser. Errichtet von seinem Vater Josef Dühmig von Ebenheit. Die Geschichte des Dühmigsteins: Der "Dühmigstein" Neben dem Waldweg, der vom Wildbachtal zwischen Wessental und Boxtal nach Nassig zieht, steht im Schenkenwald ein Gedenkstein mit folgender Aufschrift: "Hier fiel am 3. November 1891 Eugen Dühmig, Metzger & Bretzenwirt von Boxthal, 25 Jahre alt, durch Meuchelerhand" Dieser Stein erinnert an einen grausigen Mord am Nachmittag eines Novembertages gegen Ende des letzten Jahrhunderts. Am Dienstag, 3. November 1891, geschah der Mord, der, jung verheiratet, aus Ebenheid stammend erst seit etwa einem Jahr als Wirt des Gasthauses "zur Bretze" und Metzger in Boxtal wohnte. Was war geschehen? Am frühen Nachmittag tritt ein großer Mann in die Gastwirtschaft "zur Bretze", Die wenigen Gäste in der Gaststube taxieren ihn für einen Metzger. Er selbst stellt sich als Viehhändler aus Bayern vor. Wie er erzählt, will er Vieh kaufen. Als er erfährt, daß der "Bretze"- Wirt gerade nach Nassig zum Schweinekauf gehen will, bittet er, mitgehen zu dürfen. Einige Stunden später kommt eine Frau von Nassig nach Boxtal und erzählt, daß oben im Wald am Weg ein Mann liege. Beherzte Männer eilen in den Wald und finden in seinem Blute liegenden 25jährigen Wirt, von zwei Schüssen in Brust und Rücken getroffen. Kein Zweifel, Eugen Dühmig ist ermordet worden, und der Mörder kann kein anderer gewesen sein, als der Mann, der in der Gastwirtschaft eingekehrt war. In der Aufregung verliert einer die Nerven nicht. Es ist der Mondfelder Gendarm Ewald. Er zieht Erkundigungen ein und erfährt rasch, daß kurz nach der Mordtat der Verdächtige mit der Fähre nach Reistenhausen über den Main setzte und dann in Richtun Mönchberg weiterging. Der Gendarm nahm mit anderen Polizeibeamten die Verfolgung auf. ................ Archive Club Linsenrainer e.V. Quelle: mondfeld-am-main.de

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