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Der Alte Ölberg (Ende 15./Anf. 16 Jhd.) zwischen den Chorpfeilern der St. Jakobuskirche

Der Alte Ölberg (Ende 15./Anf. 16 Jhd.) zwischen den Chorpfeilern der St. Jakobuskirche

Aufgenommen am 31. März 2012 · Standort 49.57106, 9.70271

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Der Alte Ölberg (Ende 15./Anf. 16 Jhd.) zwischen den Chorpfeilern der St. Jakobuskirche Alter Ölberg, Lauda (Ende 15./Anf. 16 Jhd.): Der Alte Ölberg wurde um ca 1500 unter den Grafen von Rieneck und Bischof Lorenz von Bibra (Wappen über dem Ölberg) errichtet. Er stand seit seiner Fertigung bis 1878 am Kirchplatz neben dem Pulverturm. Der Alte Ölberg wurden zwischenzeitlich durch den Neuen Ölberg ersetzt: Der Neue Ölberg wurde 1879 vom damaligen Stadtfarrer Halbig in Auftrag gegeben und vom Külsheimer Bildhauer Julius Seitz gefertigt. Eine Inschrift auf dem heutigen Kiliansbrunnen deutet noch darauf hin (Erf. u. ausgef. v. Jul. Seitz Külsheim 1879), denn der vermeintliche Brunnen war ursprünglich der Rundaufbau der Figurengruppe des Neuen Ölbergs. (Der Brunnenwurde erst im Jahre 1955 errichtet. Davor stand die Kiliansfigur also zunächst ca. 60 Jahre lang ohne Brunnen da. Der ehem. Sockel des Neuen Ölbergs bildet heute den Unterbau des Marktplatzbrunnens. Die Figuren wurden zum einen gegenüber dem Aufgang zum Bergfriedhof und zum anderen imGarten des Gemeindehauses der Kath. Kirchengemeinde St. Jakobus wieder aufgestellt.) Der Alte Ölberg stand daraufhin ab 1879 für knapp 80 Jahre in dem eigens für ihn errichteten Schönstatt-Käppele, ehe er von Pfarrer Mohr wieder zurück zur Stadtkirche St. Jakobus geholt wurde und dort seinen heutigen Standort an der Außenwand der Kirche zwischen den Chorpfeilern fand. Quellen: Heimat- und Kulturvereine Lauda & Königshofen (Hrsg.) Bildstöcke, Kreuze und Madonnen - Steinerne Zeugen der Volksfrömmigkeit.Stieber-Druck (Lauda, 1984) Infotafel am Alten Ölberg

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