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Das Heilig-Blut-Bild in der Kapelle wurde 1656 von Aschaffenburger Wallfahrern gestiftet

Das Heilig-Blut-Bild in der Kapelle wurde 1656 von Aschaffenburger Wallfahrern gestiftet

Aufgenommen am 30. Juni 2014 · Standort 49.60490, 9.34973

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Die Aschaffenburger Kapelle, kurz vor Walldürn (1656/ 1892) Die Aschaffenburger Kapelle steht im Großen Wald an der L 518, die aus Miltenberg kommend nach Walldürn führt und schon seit Jahrhunderten eine Teilstrecke des Weges der Aschaffenburger Wallfahrer zum Heiligen Blut in Walldürn darstellt. Die Kapelle selbst wurde im Jahre 1892 erneuert, das Heilig-Blut-Bild in der Kapelle bereits 1656. Die Kapelleninschrift befindet sich außen über dem Eingang, um das Rundfenster herum: . Von der Marianischen Bürger=Sodalitat Aschaffenburg zur Ehre Gottes uns Seiner reinsten Mutter Maria, neu wieder aufgebaut, anno Domini 1892. . In der Kapelle findet sich ein Altar mit dreigliedrigem Altarbild: Im Oberen Teil ist unter einer Taube (Hl. Geist) in einem Wolkenkranz Gott mit der Weltkugel zu erkennen. Im großen Mittelteil findet sich dann die übliche Darstellung des Walldürner Blutwunders. Darunter folgt als Abschluss noch ein breiterer Sockel mit ovalem Inschriftenfeld. Die Inschrift unter dem Blutsbild lautet: . AUS GEMEINEM ANDAECHTIGEM OPFER DERO VON UND UMB ASHENBURG HERKOMENDER WALFAHRT WIDER AUFGEFURT Ao. 1656. . Es ist also zu vermuten, dass die Original-Kapelle im Dreißgjährigen Krieg (1618-48) verfallen ist bzw. zerstört wurde.

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