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Blick zum Vorderen (li.) und Hinteren (re.) Meßhof

Blick zum Vorderen (li.) und Hinteren (re.) Meßhof

Aufgenommen am 11. August 2013 · Standort 49.68435, 9.44060

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Der Vordere (links) und der Hintere (rechts) Meßhof Die beiden Meßhöfe: - Der Vordere Meßhof existiert mindestens schon seit 1503: Aus dieser Zeit gibt es eine urkundliche Erwähnung, dass Bastian Berger und Frau dort wohnten und der Hof danach von Hieronymus Schleßmann und Frau Margaretha übernommen wurde. Von 1550 bis ca 1590 sind Bathasar Kesmann und seine Frau Barbara die Pächter des Vorderen Meßhofs. Balthasar Kesmann stiftete im Jahr 1565den Bildstock im Bildflur. Im Dreißigjährigen Krieg (1618-48) wird der Vordere Meßhof wiederholt geplündert: 1622 werden z.B. Vorderer und Hinterer Meßhof von bayerischen und mannsfeldischen Reitern überfallen und geplündert, nach weiteren Plünderungen liegt der Vordere Meßhof dann schließlich von 1630 bis zum Ende des 30jährigen Krieges 1648 wüst. (Auch der Hintere Meßhof wird 1627 erneut geplündert.) Im Jahr 1860 stiften Marzian Schüßler und Franz Sales Ballweg dasBildhäuschen an der Hofstraße, kurz vorm Meßhof. Die beiden Stifter waren zu jener Zeit zwei der vier Besitzer des Vorderen Meßhofs, die zwei restlichen Hofanteile hatten Blasius Ballweg und Wilhelm Hepp. - Der Hintere Meßhof existiert mindestens schon seit 1546: Aus dieser Zeit gibt es eine urkundliche Erwähnung, dass Hans Günther Büchse dort wohnte. Im Dreißigjährigen Krieg (1618-48) wird der Hintere Meßhof wiederholt geplündert: 1622 werden z.B. Vorderer und Hinterer Meßhof von bayerischen und mannsfeldischen Reitern überfallen und ausgeplündert.1627 wird der damalige Pächter des Hinteren Meßhofs Leonhard Hauckerneut ausgeplündert. Im Jahre 1796 ist dann z.B. ein Valentin Meckel der Pächter, von 1882 bis 1928 ein Kaspar Brohm aus Vielbrunn und von 1928 bis 1943 ein Ignaz Scheuermann aus Messelhausen, der danach nach Österreich auf einen eigenen Hof zog. Der Hintere Meßhof wird ebenso wie der Vordere Meßhof auch heute noch bewohnt - im Gegensatz zu den aufgegebenen Höfen Gickelhof undOtterhof. - Quelle und zusätzliche, umfangreiche Infos: PDF-Datei "Mühlen" auf hardheim.info

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