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Blick von der Muttergotteskapelle zum Märzenbrünnle (Bildmitte)

Blick von der Muttergotteskapelle zum Märzenbrünnle (Bildmitte)

Aufgenommen am 10. November 2012 · Standort 49.59325, 9.33647

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Das Märzenbrünnle und die Muttergotteskapelle: Das Märzenbrünnle ist eine gefasste Quelle im Walldürner Sommerwald. Der Name des Brunnens deutet darauf hin, dass die Quelle wohl nur zu regenreichen Zeiten Wasser führt(e) - solche Quellen erhielten ehemals oft Namen wie Märzen- oder Hungerquelle. Das Märzenbrünnle präsentiert sich heute als eine gefasste, überdachte und mit christlicher Symbolik versehene Quelle, die jedoch wohl schon lange vor der Christianisierung der Region eine große kultisch-religiöse Bedeutung besaß: Angeblich war das Märzenbrünnle ein keltisches Quellheiligtum. Auch darüber hinaus ranken sich um das Märzenbrünnle zahlreiche Sagen und Geschichten; u.a. soll hier auch die Weiße Frau spuken und ihr Unwesen treiben. Womöglich diente das Märzenbrünnle im Mittelalter auch als Taufbrunnen. (Ungefähr 2,5km weiter nordwestlich gibt es hier im Wald einen weiteren Brunnen, der direktTaufbrunnen heißt und an welchem nach der Christianisierung im Jahr 734 die ersten Taufen durch die Amorbacher Benediktiner durchgeführt worden sein sollen. Dennoch ist es durchaus plausibel, dass später dann auch das Märzenbrünnle für Taufen verwendet wurde, denn dieses Schicksal ereilte nahezu alle Quellheiligtümer, da nur durch Vereinnahmung der vorchristlichen Heiligtümer eine rasche und effektive Christianisierung möglich war.) Direkt über dem Ausflussrohr des Brunnens findet sich in der steinernen Brunnenfassung folgende Inschrift: FZ.MK 1719.KM - Ca. 50m vom Märzenbrünnle entfernt steht die 1899 neu erbaute Muttergotteskapelle. Dieser Neubau -zumindest jedoch die Mosik-Fenster der Kapelle- wurde wohl vom Kaufmann A. Hennig gestiftet (Inschrift im Mosaikfenster über dem Eingang). Es gab aber bereits einen Vorgängerbau, der wohl direkt -zumindest näher- am Märzenbrünnle stand und im Jahr 1719 von einem Walldürner Metzgermeister namens Knörzer errichtet wurde. Die Inschrift direkt am Märzenbrünnle (s.o.) läßt vermuten, dass dieser Herr Knörzer damals auch die steinerne Fassung der Quelle vornahm. Muttergotteskapelle und Märzenbrünnle sind ein beliebtes regionales Ausflugsziel; Einsamkeit findet man hier -wenn überhaupt- nur bei schlechtem Wetter. - verwendete Quellen: wallduern.de wandergoblin [Das Märzenbrünnle und] die Muttergotteskapelle: Das Märzenbrünnle (…, s.o.) - Ca. 50m vom Märzenbrünnle entfernt steht die 1899 neu erbaute Muttergotteskapelle. Dieser Neubau -zumindest jedoch die Mosik-Fenster der Kapelle- wurde wohl vom Kaufmann A. Hennig gestiftet (Inschrift im Mosaikfenster über dem Eingang). Es gab aber bereits einen Vorgängerbau, der wohl direkt -zumindest näher- am Märzenbrünnle stand und im Jahr 1719 von einem Walldürner Metzgermeister namens Knörzer errichtet wurde. Die Inschrift direkt am Märzenbrünnle (s.o.) läßt vermuten, dass dieser Herr Knörzer damals auch die steinerne Fassung der Quelle vornahm. Muttergotteskapelle und Märzenbrünnle sind ein beliebtes regionales Ausflugsziel; Einsamkeit findet man hier -wenn überhaupt- nur bei schlechtem Wetter. - verwendete Quellen: wallduern.de [wandergoblin](http://wandergoblin.jimdo.com)

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