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Blick über den Hohlweg zum 'Mordkreuz' (16./17. Jhd.) beim Teufelsloch

Blick über den Hohlweg zum 'Mordkreuz' (16./17. Jhd.) beim Teufelsloch

Aufgenommen am 8. Juni 2012 · Standort 49.65591, 9.69590

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Die Reste eines Hohlwegs beim Steinkreuz am Teufelsloch Hohlweg-Reste und Steinkreuz beim Teufelsloch im Großrinderfelder Forst: Das Steinkreuz -ein Sühne- oder Gedenkkreuz- wird auf das 16. oder 17. Jahrhundert datiert und markiert nach volkstümlicher Überlieferung die Stelle eines Mordes. Auf der Vorderseite des Längsbalkens ist großflächig ein Ritterschwert mit großem Knauf und gerader Parierstange eingehauen, auf der Rückseite des Kreuzes eine große geschwungene Raute mit kleinen Ovalen etwas außerhalb der Spitzen. Das Kreuz steht ca 30m vom Waldrand entfernt, an welchem die ehemals viel genutzteHohe Straße zwischen Impfingen und Großrinderfeld verlief. Wenige Meter vom Kreuz entfernt zweigt zudem von dieser Hohen Straße ein -vermutlich früher ebenfalls stark frequentierter- Weg in den Großrinderfelder Forst ab, der sich dann im Wald nahe des Kreuzes sofort teilt: Die eine Route führt ziemlich direkt durch den Großrinderfelder Forst in den Forstgrund, in welchem sie auf einen weiteren alten Handelsweg trifft. Die andere, vermutlich noch geschichtsträchtigere Variante führt direkt am Waldrand des Großrinderfelder Forsts entlang durchs Teufelsloch letztendlich ebenfalls in den Forstgrund und markiert zudem schon seit langer Zeit die Gemarkungsgrenze zwischen Großrinderfeld und Bischofsheim. Die ersten ca 100m nach dem Kreuz Richtung Teufelsloch verlief dieser Weg ursprünglich wohl leicht anders als der heutige Waldweg (oder es gab hier am Kreuz gar noch eine weitere Abzweigung direkt zum Beginn des Teufelslochs), worauf die hier im Wald befindlichen Reste eines tief in den Waldboden eingegrabenen Hohlwegs hinweisen. Das Kreuz steht also an einer Stelle, die vor langer Zeit wohl ein relativ großer und gleichzeitig ziemlich abgelegener Verkehrsknotenpunkt war - der ideale Arbeitsplatz für Wegelagerer. Die Vermutung liegt somit nahe, dass das Kreuz die Stelle eines Raubmords markieren könnte. - Verwendete Quellen: Losch, Bernhard. Sühne und Gedenken. Steinkreuze in Baden-Württemberg.(Theiss: Stuttgart 1981) suehnekreuz.de Das 'Mordkreuz' (16./17. Jhd.) beim Teufelsloch Das Mordkreuz beim Teufelsloch im Großrinderfelder Forst: Das Steinkreuz -ein Sühne- oder Gedenkkreuz- wird auf das 16. oder 17. Jahrhundert datiert und markiert nach volkstümlicher Überlieferung die Stelle eines Mordes. Auf der Vorderseite des Längsbalkens ist großflächig ein Ritterschwert mit großem Knauf und gerader Parierstange eingehauen, auf der Rückseite des Kreuzes eine große geschwungene Raute mit kleinen Ovalen etwas außerhalb der Spitzen. Das Kreuz steht ca 30m vom Waldrand entfernt, an welchem die ehemals viel genutzte Hohe Straße zwischen Impfingen und Großrinderfeld verlief. Wenige Meter vom Kreuz entfernt zweigt zudem von dieser Hohen Straße ein -vermutlich früher ebenfalls stark frequentierter- Weg in den Großrinderfelder Forst ab, der sich dann im Wald nahe des Kreuzes sofort teilt: Die eine Route führt ziemlich direkt durch den Großrinderfelder Forst in den Forstgrund, in welchem sie auf einen weiteren alten Handelsweg trifft. Die andere, vermutlich noch geschichtsträchtigere Variante führt direkt am Waldrand des Großrinderfelder Forsts entlang durchs Teufelsloch letztendlich ebenfalls in den Forstgrund und markiert zudem schon seit langer Zeit die Gemarkungsgrenze zwischen Großrinderfeld und Bischofsheim. Die ersten ca 100m nach dem Kreuz Richtung Teufelsloch verlief dieser Weg ursprünglich wohl leicht anders als der heutige Waldweg (oder es gab hier am Kreuz gar noch eine weitere Abzweigung direkt zum Beginn des Teufelslochs), worauf die hier im Wald befindlichen Reste eines tief in den Waldboden eingegrabenen Hohlwegs hinweisen. Das Kreuz steht also an einer Stelle, die vor langer Zeit wohl ein relativ großer und gleichzeitig ziemlich abgelegener Verkehrsknotenpunkt war - der ideale Arbeitsplatz für Wegelagerer. Die Vermutung liegt somit nahe, dass das Kreuz die Stelle eines Raubmords markieren könnte. - Verwendete Quellen: Losch, Bernhard. Sühne und Gedenken. Steinkreuze in Baden-Württemberg. (Theiss: Stuttgart 1981) suehnekreuz.de

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