Panoramio reincarnated

Bildstock zum Gedenken an die am 2.7.1834 in der Lehmgrube im Alter von 15 Jahren zu Tode gekommene Maria Barbara Steichler

Bildstock zum Gedenken an die am 2.7.1834 in der Lehmgrube im Alter von 15 Jahren zu Tode gekommene Maria Barbara Steichler

Aufgenommen am 8. Februar 2013 · Standort 49.51972, 9.36630

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Bildstock zum Gedenken an die am 2.7.1834 in der Lehmgrube im Alter von 15 Jahren zu Tode gekommene Maria Barbara Steichler (Hettingen): Der Bildstock besitzt ein einmaliges Motiv: Das Bildteil besteht aus einem unteren, mit vielzahnigen Blätterreliefsverzierten Rand, über dem das Hauptmotiv folgt: Zwischen zwei Säulen sieht man zwei Männer, die sich gegenseitig zugewandt kniend über eine zwischen ihnen liegende Frau beugen. Der (vom Betrachter) rechte der beiden Männer hält eine Hand der Frau (Pulsmessung am Handgelenk?), der andere scheint sie gerade mit Faustschlägen auf ihren Brustkorb reanimieren zu wollen - jedoch leider erfolglos wie die Inschrift (s.u.) verrät. Über jedem der beiden Männer schaut aus den angedeuteten Wolken jeweils ein dicker (Engels-)Kopf hervor. Zwischen diesen beiden Köpfen fliegt eine Taube (Heiliger Geist). Darüber folgt dann eine vonden beiden Säulen symbolisch getragene Zwischenleiste, die nach oben in ein glockenförmig geschwungenes Satteldach übergeht. In diesem Dach ist noch ein zweites Bildmotivuntergebracht: Hier sieht man die Kreuzigungsszene mit einem muskulösen Christus. Unter dem Kreuz steht (vom Betrachter) links mit gefalteten Händen eine Frau (Maria bzw. vermutlich eher die Stifterin) und kniet rechts auf einem Bein ein Mann mit Bart und Hut, der einen Arm leicht nach oben zu Jesus abwinkelt und mit der Hand des anderes Arms einen Stock (Schäferschippe?) festhält (Johannes bzw. eher der Stifter).Das Satteldach schloss nach oben hin wohl ursprünglich mit einem kleinen Steinkreuz ab, welches aber verschwunden ist. . Auf dem Sockel findet sich auf der Vorderseite -umrahmt von zwei oval gebogenen (Lorbeer-)Zweigen folgende Inschrift: Zur Erinner ung der Maria Barbara Steichler . Auf der rechten Seitenfläche des Sockels folgen die Details: Dises Bild hat zur Ehre Gottes auf richten lassen Peter Steichler und dess Ehefrau Bar bara wegen seiner Tochter die am 2. Juli im 15. Jahre 1834 unter dem Laihmen im Herrn entschlafen

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