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Bildstock 'Marienkrönung / Hl. Wendelin' (1814)

Bildstock 'Marienkrönung / Hl. Wendelin' (1814)

Aufgenommen am 12. April 2013 · Standort 49.65893, 9.38814

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Bildstock Marienkrönung / Hl. Wendelin (1814) in Guggenberg: Der Bildstock aus rotem sandstein hat auf einem rechteckigen, nach unten aber breiter werdenden Sockel einen runden Stamm sitzen, auf welchem vorne unten ein Relief des Heiligen Wendelin zu sehen ist: Schon alleine die Darstellung der Person (Mann mit Schäferschippe, -mantel und -hut und (echtem) Bocksbeutel umhängend, zu dessen Füßen zwei zu klein geratene Schafe angedeutet sind) läßt eine Identifikation als Hl. Wendelin zu. Die sehr kleine Inschrift direkt unter seinen Füßen beseitigt schließlich letzte Zweifel: S. / WEN / DELI / NUS . Auf dem Stamm sitzt ein kleines Zwischenstück mit u.a. Schneckenornamentik und auf diesem dann das Oberteil mit dem Hauptmotiv der Marienkrönung: Maria kniet in der Mitte auf der von der Schlange umschlungenen Erdenkugel und bekommt gerade gemeinsam von Jesus (links vom Betrachter aus) und Gott (rechts) die viel zu große Himmelskrone aufgesetzt. Zur Komplettierung der Heiligen Dreifaltigkeit fliegt über der Krone noch eine aufgescheucht wirkende Taube als Symbol für den Heiligen Geist. Auf dem Oberteil mit seiner fürs späte 18. und frühe 19. Jhd. typischen, "ohrenförmig" geschwungenen Form ruht zentral noch eine vergrößerte Version der Himmelskrone. . Die Inschrift auf dem Sockel (vorne) lautet: ENDRICHDET VON VALDIN DÖRR UND SEINER EHFRAU ANNA MARIA IM IAHR 1814

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