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Bei den Feldergärten: Bildstock (17. Jhd.), angeblich zum Gedenken an den Bauernkrieg

Bei den Feldergärten: Bildstock (17. Jhd.), angeblich zum Gedenken an den Bauernkrieg

Aufgenommen am 26. Dezember 2011 · Standort 49.58214, 9.71962

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Bei den Feldergärten: Bildstock (17. Jhd.), angeblich zum Gedenken an den Bauernkrieg Laut Georg Lommel handelt es sich bei dem Bildstock um "das bekannte Wahrzeichen der blutigen Junitage 1525, die Leiche des gemordeten Sohnes auf dem Schoos der greisen Mutter.", also einen "verdeckten"Gedenkstein an die in der Bauernkriegs-Schlacht am 2.6.1525 beim Königshofer Turmberg gefallenen Bauern. (vgl. Bauernkriegs-Bildstock zwischen Lauda und Marbach und Bildstock an der Hinrichtungsstätte von Lienhart Beys) Lommel vermutete, dass direkte, offensichtliche Gedenksteine an die gefallenen Bauern für die Stifter -auch noch im 17. Jahrhundert- zu riskant gewesen wären: (...) Erinnerungen an die durch Nachrichters- oder Feindeshand gefallenen Geächteten und Gebannten [konnten] nur sinnbildlich, d. h. in biblischen Bildern und Sprüchen dargestellt werden, z. B. durch die Geißelung, Kreuzschleppung, Kreuzigung, durch den Leichnam des bejahrten Sohnes auf der greisen Mutter Schoos, durch das blutende Haupt des Täufers usw. mit Unterschriften, wie: "Gleich einem Schaf ist er zur Schlachtbank geführt worden", oder "Betrachte, ob irgend ein Schmerz dem meinigen gleichkomme!" . (Quellen: Georg Lommel Der Taubergau, 1872 (Seher) & Jürgen WohlfarthErinnerung an die Bauernkriegsschlacht vom 2. Juni 1525 auf dem Turmberg von Königshofen. (...), PDF-Web-Datei (Traum-a-land e.V.))

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