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Auf dem Totenweg

Auf dem Totenweg

Aufgenommen am 5. April 2013 · Standort 49.64530, 9.30593

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Der alte Totenweg von Gottersdorf nach Reichartshausen: Auf Werner Schells gelbem Infoschildchen am Eintritt des Totenwegs in den Wald ist zu lesen: Der Totenweg Kirchlich war Gottersdorf stets eine Filialgemeinde von Amorbach. Taufen und Trauungen wurden gewöhnlich in der Filialkirche zu Reichartshausen vorgenommen. Auch die Verstorbenen fanden in Reichartshausen ihre letzte Ruhestätte. Die Toten wurden durch den Wald zwischen den Abteilungen 2 und 3/4 hindurch nach Reichartshausen gefahren. Deshalb der Name Totenweg, der auch heute noch so genannt wird. Der Weg führt an der Gaststätte Schieser vorbei und führt geradewegs durch den Wald nach Reichartshausen. Ein beliebter Wander- und Spazierweg über die badisch/bayrische Landesgrenze direkt ins bayrische Reichartshausen. 1908 kam Gottersdorf als Teil der Filialgemeinde Reinhardsachsen zur Pfarrei Glashofen, nachdem es durch Vermittlung der Kurie von seiner kirchlichen Bindung an Bayern gelöst war. Nach dem Wechsel zur Pfarrei Glashofen wurde 1909 im Ort ein Friedhof angelegt. Noch in den 50er Jahren ging es zu bestimmten Festtagen nach Reichartshausen in die Kirche. (Totensonntag/ Allerheiligen/ Christmette) von Werner Schell

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